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Samstag, 20. Januar 2024

Mehr als nur ein Schiff


Meine Steve Irvin

Es war der 29. Juli 2018, als ich ihn entdeckte. Der Modellbaubogen aus dem Hamburger Modellbaubogenverlag (HMV) lag einigermaßen versteckt unter dem "Kram" eines Flohmarktstandes. Als begeisterter (dilettierender) Gelegenheits-Schiffsmodellbauer hatte ich ihn sofort erspäht, ergriffen und angesichts des wirklich günstigen Preises sofort erstanden. Vielleicht hätte ich es gar nicht getan, wenn es nicht für einen guten Zweck gewesen wäre. Denn ich hätte nicht damit gerechnet, irgendwann einmal genug Zeit (und auch Platz) zu finden, um mich dem Bau dieses legendären Schiffes aus der Sea Shepherd-Flotte zu widmen.

Montag, 13. März 2023

Gerechtigkeit für Tiere

Unsere kollektive Verantwortung

Auf der Basis des in ihrem im Buch vorgestellten Fähigkeitenansatzes möchte die amerikanische Geisteswissenschaftlerin Martha Nussbaum eine philosophische Theorie vorlegen, „die auf einer sachgemäßen Sichtweise des Lebens der Tiere beruht und den Recht kompetente Empfehlungen gibt.“ Hintergrund dieses Vorhabens ist die Tatsache, dass heute kein nichtmenschliches Tier mehr der menschlichen Herrschaft entkommt und der Mensch damit die moralische Verpflichtung und kollektive Verantwortung zum Schutz der Tiere hat. Nussbaums Anspruch ist dabei durchaus ambitioniert, denn es geht ihr darum, einen universellen Ansatz für die Position des Menschen gegenüber den nichtmenschlichen Tieren zu entwickeln.

Sonntag, 11. Dezember 2022

Die Weisheit der Füchse

Schlau, verspielt und fürsorglich – was wir von den gewitzten Überlebenskünstlern lernen können, so lautet der Untertitel des Buches der Autoren Dag Frommhold und Daniel Peller. Mit diesem Titel stapeln die ausgewiesenen Fuchsexperten zweifellos tief. Denn erfreulicherweise geht es in diesem Buch tatsächlich in erster Linie um den Fuchs, seine Eigenschaften, seine Individualität, Intelligenz, natürlich die Biologie, Sozialverhalten, Kultur und nicht zuletzt seine Kulturgeschichte. Die gelegentlich zwangsläufig etwas konstruiert wirkenden (weil einfach nicht übertragbaren) aber in diesen Ludwig-Büchern offensichtlich obligatorischen „Lehrweisheiten“ fallen glücklicherweise kaum auf und lassen sich problemlos in Kauf nehmen, denn die Lektüre des Buches macht einfach Spaß und ist einfach spannend.

Federleicht

Das erstaunliche Leben der Spatzen

Dass Spatzen inzwischen zumindest regional vom Aussterben bedroht sind, hat sich unter Naturaffinen Menschen ja bereits herumgesprochen. Umso erfreulicher, dass sich das lärmende Vogelvolk beispielsweise in den Sträuchern unter unseren Fenstern außerordentlich wohl zu fühlen scheint. Klar, Spatzen sind Kulturfolger und damit dem Menschen und seinen Kuchenkrümeln sehr zugetan. Und doch wissen viele, selbst vogelaffine Menschen nicht allzu viel über den federleichten Gesellen, dessen Leben so spannende Details aufweist. In ihrem Buch „Federleicht“ versuchen die Journalistin Eva Goris und der Umwelt- und Naturschützer Claus-Peter Hutter dem/der LeserIn das erstaunliche Leben der Spatzen gemeinsam nahezubringen.

Donnerstag, 19. August 2021

Pardelgenette zieht ins Raubkatzenasyl ein

Peponi, eine beschlagnahmte Ginsterkatze, zieht in das leere Karakalgehege ein 

Pressemitteilung Ansbach 24.06.2021 Peponi lebte in einem Privatzoo in der Nähe von Passau. Er wurde dort aufgrund extrem schlechter Haltung und der daraus resultierenden starken Stereotypie beschlagnahmt und kam erst einmal in die Reptilienauffangstation (RAS) nach München. Stereotypien sind bestimmte psychische Verhaltensauffälligkeiten. Sie äußern sich in wiederholten und ständig gleichbleibenden Handlungen ohne Ziel oder Funktion, die der konkreten Umweltsituation nicht entsprechen und häufig zwanghaften Charakter tragen. Durch die gute Haltung in der RAS (das Anbieten verschiedener Beschäftigungsmöglichkeiten, regelmäßiges Training und gute Pflege) konnte er sein stereotypes Verhalten zum Glück ablegen.
 

Nach Freigabe der Behörden zur Weitervermittlung bekamen wir Ende März 2021 einen Anruf von der RAS, mit der Anfrage, ob wir die Ginsterkatze bei uns aufnehmen können. Da unser ehemaliges Karakal-Gehege leider seit einiger Zeit frei war, konnten wir nach Rücksprache mit dem Veterinäramt zusagen. Das Gehege wurde den Bedürfnissen der Ginsterkatze entsprechend (z. B. Kletter- und Versteckmöglichkeiten, beheiztes Innengehege) eingerichtet und vom Veterinäramt abgenommen.
Peponi wurde dann noch vor dem Einzug bei uns geimpft und gechipt. Am 24.06.2021 war es dann so weit: Der Umzug in sein neues Zuhause fand statt. Und das in Begleitung eines Fernsehteams des Bayrischen Rundfunks. Am frühen Nachmittag durfte er dann sein Innengehege bei uns im Raubtier- und Exotenasyl e. V. beziehen, hat dies allerdings erstmal verschlafen, was uns nicht wunderte, da Ginsterkatzen nachtaktive Tiere sind.


Knapp 2 Stunden später verließ er dann seine Transportbox und hat sich erstmal ein sicheres Versteck gesucht. Inzwischen hat er aber sein Innen- und Außengehege gründlich erforscht und wird zutraulicher. Wir werden weiter mit ihm trainieren und werden ihm ebenso, wie allen unseren Tieren bei uns, zusätzlich Beschäftigungsmöglichkeiten anbieten, damit er auch weiterhin verhaltensunauffällig bleibt.
Oft passen sich nachtaktive Tiere ihren Fütterungszeiten an, wodurch sie auch gelegentlich tagsüber aktiv sind. Seine Leibspeisen sind übrigens kleine Mäuse und kleingeschnittene Küken. Außerdem findet er Insekten, Obst und etwas Gemüse sehr schmackhaft.

“Raubtier- und Exotenasyl e.V.”
Leinmühlstraße 2 91522 Ansbach - Wallersdorf




Montag, 31. August 2020

Neue Gäste im Raubtier- und Exotenasyl

Fuchs und Marderhund ziehen ins Raubtier- und Exotenasyl e.V. ein

Akeno. Foto: Raubtier-
und Exotenasyl e.V.
Presseinfo vom 31.08.2020: Am 08.08.2020 zogen Akeno und Asuka in das seit fast einem Jahr leerstehende Gehege im Raubtier- und Exotenasyl e.V. ein. Akeno ist ein männlicher Silberfuchs der ca. im April 2019 geboren wurde. Er wurde als Welpe von einem ostdeutschen „Pseudozüchter“ an ein junges Ehepaar verkauft. Ursprünglich wurde Akeno in Sibirien geboren. Hier zeigt sich wieder einmal, wie der Handel mit Wildtieren floriert.

Montag, 6. April 2020

Video-Benefizlesung für EL CAPITÁN animal project

Schiffskater Pixie im Einsatz für seine Artgenossen auf Fuerteventura

Was macht ein Buchautor, wenn er wegen Corona keine öffentlichen Lesungen mehr machen kann? Richtig, er quatscht einfach in die Laptop-Kamera.
Was macht ein Tierschutzverein, dem die Spendeneinnahmen wegen Corona wegbrechen? Richtig er ruft in diesen Zeiten fast ungehört um Untertützung, um den eigentlichen Leidtragenden, den Tieren, weiter helfen zu können.

Liebe Leser, ich hoffe, dass meine technisch noch etwas unbeholfenen digitalen Lesungsworte, nicht ungehört in den Weiten des Netzes verhallen, dass Schiffskater Pixie und meine Wenigkeit gemeinsam ein wenig Unterstützung für den rührigen kleinen Verein EL CAPITÁN animal project e.V. mobilisieren können. Nehmt euch einfach mal rund eine halbe Stunde Zeit, hört die Botschaft, lauscht den Abenteuern des Schifskaters Pixie, der mit James Cook um die Welt gereist ist, genießt die zauberhaften Klänge des Shamrock-Duos und erfreut euch am Anblick der wunderbaren Bilder des Schiffskatzenmalers Jonathan Petry.



Und wenn Ihr dann wieder ins reale Leben zurückkehrt, wären wir euch für eine kleine Spende zugunsten von EL CAPITÁN dankbar. Und lasst die kleine Videolesung viral gehen, teilt sie in den sozialen Netzwerken, empfehlt sie weiter. Hier noch der Moneypool für die schnelle Hilfe: https://paypal.me/pools/campaign/113538104717131433

Bleibt alle gesund,
Euer
Wolfgang Schwerdt


Donnerstag, 26. März 2020

Mit offenen Augen durch die Krise

Corona und die Folgen – ein Perspektivwechsel

Verfolgt man die Medienberichte, so hat die Pandemie oft gravierende Auswirkungen auf das Gesundheitswesen, die Wirtschaft und nicht zuletzt das Leben der Menschen. Auch auf die zweifellos vorhandenen Gefahren für unsere Demokratie und auf ethisch-moralisch-philosophische Probleme im Umgang mit der Ausnahmesituation wird zu recht hingewiesen. Gigantische Rettungspakete für die Wirtschaft in ihren unterschiedlichsten Ausformungen werden geschnürt und man bekommt den Eindruck, es werde alles getan, um die Gesellschaft und ihre Menschen vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Das Danach findet bereits heute statt

Und während immer wieder die selben Themen und gleichen Beiträge in den inflationären Corona-Sondersendungen mit ständig aktualisierten Zahlen abgespult werden, muss man schon ein wenig Glück haben, Nachrichten über die katastrophalen Entwicklungen in Bereichen zu erhaschen, die außerhalb der aktuellen direkten Bedrohung des Menschen und seiner persönlichen Betroffenheit liegen. Eine der Ursachen der Pandemie, die menschliche Hybris und Selbstsucht steht dabei kaum zur Diskussion und während die Pläne für „die Zeit danach“ darin bestehen, ein kapitalistisches weiter so vorzubereiten, wird in Brasilien ungebrochen der Tropenwald vernichtet, auf Papua eine weitere gigantische Palmölplantage an die Stelle des Dschungels gesetzt und das riesige Kohleförderprojekt in Australien wird fröhlich weitergetrieben und der illegale Wildtierhandel und die Wilderei haben weiterhin nahezu freie Bahn. Es sind lediglich drei beispielhafte Projekte unvorstellbaren Ausmaßes, die in ihrer Konsequenz ebenso wie die hemmungslose Ökonomisierung aller Lebensbereiche bereits in der Vergangenheit mehr Opfer gefordert haben als Corona wohl jemals verursachen könnte. Corona wird vorbeigehen, die existenzielle Bedrohung durch die menschengemachte Umweltvernichtung nimmt recht unbeobachtet gerade weiterhin Fahrt auf.

Umwelt- Tier- und Artenschutz, die großen Verlierer der Krise

Vor diesem Hintergrund ist es für mich folgerichtig, neben der Bewältigung der aktuellen Krise das Augenmerk vordringlich auf den Tier- und Artenschutz, also den Erhalt und die Rückgewinnung von Biodiversität und funktionierenden Ökosystemen zu lenken. Entsprechende Projekte und Organisationen haben unter den Folgen der Krise übrigens noch drastischer zu leiden, als die Wirtschaft, denn für sie sind keine milliardenschweren Förderprogramme aufgelegt – nicht sytemrelevant.
Wie das Raubtier- und Exotenasyl Ansbach müssen viele Tier- und Artenschutz-Organisationen nicht nur notgedrungen ihre Aktivitäten herunterfahren, sondern sind oft auch in ihrer Existenz gefährdet. Da drücken personelle Engpässe wegen der Corona-Maßnahmen, finanzielle Mehrbelastungen wegen coronabedingter Preissteigerungen und weniger öffentliche Aufmerksamkeit (und damit Spendeneinnahmen) wegen der medialen (und oft auch persönlichen) Konzentration auf die aktuelle Pandemie. Klar, die Arbeit dieser Organisationen ist tatsächlich nicht systemrelevant, wenn wir das derzeitige Wirtschaftssystem betrachten. Sie stören eher die Ausbeutung von Natur und Mensch für Wachstum und Profitmaximierung.

Für die Zeit danach

Und so möchte ich an dieser Stelle beispielhaft auf ein paar von mir publizistisch und im Rahmen meiner Möglichkeiten auch finanziell unterstützen Organisationen aufmerksam machen und euch liebe Leser ebenfalls um Unterstützung für diese oder auch andere Tierschutz-, Arten- und Naturschutzorganisationen zu bitten. Das geht im Zweifelsfall auch ohne Geld, indem ihr die eine oder andere Organisation auf euren social- media Plattformen wenigstes mit Link vorstellt oder vielleicht auch einfach diesen Beitrag teilt, um gerade jetzt ein wenig mehr Öffentlichkeit herzustellen, auch mit Blick auf die Zeit nach Corona, die eben nicht in einem „weiter so“ bestehen darf!

Rundbrief von EL CAPITÁN animal project e.V.: Seit nun einer Woche besteht auf Fuerteventura eine Ausgangsperre. Die Hotels schließen und überlassen Sicherheitskräften den Schutz ihrer Anlagen. Tierärzte verkürzen ihre Öffnungzeiten und sind nur eingeschränkt tätig. Eine mehr als belastende Situation.Trotzdem haben wir die Katzen im Blick und versorgen sie weiter. Unsere Helfer sind großartig! Sie setzen sich weiterhin mit Herzblut für die Katzen ein - obwohl ihre persönliche Situation zum Heulen ist. Glücklicherweise haben wir eine Sondergenehmigung zur Versorgung der Katzen von den Behörden. Aktuell können wir noch überall füttern.
Die Situation ist auch auf Fuerteventura dynamisch und auch wir mussten uns plötzlich auf eine noch nie da gewesene Situation einstellen.
Eine Situation in der wir euch brauchen! Mehr denn je brauchen! Die Zufütterung der Katzen durch Touristen fällt jetzt weg. Geldspenden von Touristen fallen weg. Die Spendenbereitschaft geht bereits jetzt schon stark zurück. Das Einkommen von Tierhaltern minimiert sich extrem, sie können bald ihre Tiere nicht mehr versorgen. Eine Aussetzwelle droht. Bitte, bitte spendet für Futter, Desparasitation und tiermedizinische Versorgung.
Pressemitteilung Raubtier- und Exotenasyl vom 24.03.2020: Ansbach – Die Corona-Krise macht auch vor dem Raubtier- und Exotenasyl e.V. in Wallersdorf nicht halt. Der Vorstand beschloss daher gemeinsam mit den Tierpflegern einen Notfallplan. 
Bereits am 13.03.2020 wurde intern der „Tag der offenen Tür“, welcher immer am ersten Sonntag im Monat stattfindet, für April abgesagt. Private Führungen, die auch an anderen Tagen gebucht wurden, sind storniert worden und finden vorerst bis zum 30.04.2020 nicht statt. Auf dem gesamten Gelände dürfen sich ausschließlich nur noch die hauptamtlichen Tierpfleger und die beiden Vorsitzenden bewegen und das auch nur in einem wechselseitigen Schichtplan, um eine gegenseitige Ansteckung zu verhindern. Hier bitte weiterlesen
Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. setzt sich seit 30 Jahren für den Erhalt von bedrohten Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräume ein. Die AGA ist international tätig, um mit ihrer Projektarbeit den Schutz und den Erhalt der Natur zu fördern, das Umweltbewusstsein zu stärken sowie die Zerstörung der Lebensgrundlage von Menschen, Tieren und Pflanzen zu verhindern.
Pro Wildlife verbindet Tier-, Natur- und Artenschutz miteinander. Unser Ziel ist es, die Artenvielfalt zu bewahren und Tiere zu retten. Dabei ist uns das Überleben der Art in ihrem Lebensraum, aber auch der Schutz des einzelnen Tieres wichtig. Wir setzen uns ein für bessere Gesetze und wirksame Schutzmaßnahmen für Wildtiere. Wir unterstützen Hilfsprojekte für Tiere in Not, helfen Lebensräume zu erhalten und die Bevölkerung vor Ort für den Schutz von Wildtieren zu gewinnen.
Wild Cats World 2010 gründete die Fotografin, Reisende und Tierschützerin Babette de Jonge die Wildkatzenschutzorganisation Wild Cats World. Ihr Anliegen: Die Optimierung der Haltungsbedingungen von gefährdeten Arten in Gefangenschaft und den Schutz bedrohter Wild- und Großkatzen in der Wildnis.
Auf einem eigenen riesigen Gelände nahe Kirkwood in Südafrika werden in Gefangenschaft geborene wilde Katzen auf ihre Auswilderung vorbereitet. Wenn diese aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist, bietet Wild Cat Sanctury den Tieren ein freies wildes Leben unter geschützten Bedingungen.
WCW engagiert sich in und kooperiert mit mehreren anderen Projekten, die sich dem Schutz und dem Wohlergehen wilder Katzen in ihrem natürlichen Habitat widmen und ebenfalls Schutzgebiete unterhalten. So zum Beispiel das Schwarzfußkatzenschutz- und -aufklärungsprojekt (Black-footed Cat Project). Dabei konzentriert sich WCW auf die in Südafrika heimischen Katzenarten: Wildkatze, Schwarzfußkatze, Karakal, Gepard, Leopard, Löwe und Serval. 
Wild Cats World finanziert sich ausschließlich über private Spenden und Sponsoren und bietet freiwilligen Helfern auf deren eigene Kosten eine sehr verantwortungsvolle und arbeitsintensive Mitarbeit in der südafrikanischen Wild- und Großkatzen Sanctuary einschließlich entsprechender Ausbildung an.

Corona-Notfallplan im Raubtier- und Exotenasyl e.V.

Pressemitteilung vom 24.03.2020
Ansbach – Die Corona-Krise macht auch vor dem Raubtier- und Exotenasyl e.V. in Wallersdorf nicht halt. Der Vorstand beschloss daher gemeinsam mit den Tierpflegern einen Notfallplan.

https://www.raubkatzenasyl.org/
Bereits am 13.03.2020 wurde intern der „Tag der offenen Tür“, welcher immer am ersten Sonntag im Monat stattfindet, für April abgesagt. Private Führungen, die auch an anderen Tagen gebucht wurden, sind storniert worden und finden vorerst bis zum 30.04.2020 nicht statt. Auf dem gesamten Gelände dürfen sich ausschließlich nur noch die hauptamtlichen Tierpfleger und die beiden Vorsitzenden bewegen und das auch nur in einem wechselseitigen Schichtplan, um eine gegenseitige Ansteckung zu verhindern.
Vergangene Woche wurde das Kühlhaus gefüllt und notwendige Einkäufe getätigt. Ein Futtervorrat für die nächsten vier Wochen ist zumindest gesichert. Von extrem ansteigenden Fleischpreisen ist jetzt schon auszugehen. Leider ist auch das Raubkatzenasyl vom Mangel an Desinfektionsmittel betroffen. Eine Beschaffung war nicht mehr möglich.

Der Verein finanziert sich ausschließlich aus Spenden, Patenschaften und Mitgliedsbeiträgen. Jetzt fällt die Haupteinnahmequelle vom „Tag der offenen Tür“ weg. Durch die dringend benötigten Spendeneinnahmen, sowie den Verkauf von selbstgebackenen Kuchen und diversen Souvenirs, erwirtschaftet das Raubkatzenasyl an diesem Tag einen Erlös von ca. 6.000 €. In diesen Krisenzeiten bedeutet das für den Verein, und damit auch letztendlich für die Tiere, einen sehr hohen monatlichen Verlust!
Finanzielle Hilfe vom Staat wird den Firmen und Unternehmen in dieser Krisenzeit versprochen, doch wie sieht es bei der Unterstützung von gemeinnützigen Vereinen aus?

Das Raubkatzenasyl steht nun vor sehr schwierigen Zeiten. Noch ist auch unklar, ob der „Tag der offenen Tür“ im Mai stattfinden kann. Die laufenden Kosten für die Gehälter der Tierpfleger, für Pacht, Versicherungen, Tierarzt usw. Müssen aber weiterhin bezahlt werden. Die monatlichen Fixkosten von derzeit ca. 10.000 € werden wohl durch den Corona-Virus eher noch ansteigen. An dieser Stelle appelliert das gesamte Team vom Raubkatzenasyl an alle: „Bitte unterstützen Sie uns weiterhin mit Ihren für uns so wichtigen Spenden. Diese einzigartige Auffangstation für in Not geratene Raubkatzen und Exoten aller Art darf nicht an dieser Krise scheitern!“
Eine gute Nachricht kann das Raubtierasyl dennoch verkünden: „Aktuell geht es allen Tieren gut und sie werden durch den Notfallplan gut versorgt“. Bitte helfen Sie dem Verein, damit er sich auch in diesen schweren Zeiten und in Zukunft weiterhin um die Versorgung der Tiere kümmern kann.

Spendenkonto:
Raubtier- und Exotenasyl e.V.
Sparkasse Ansbach
BLZ 765 500 00
Konto-Nr. 81 88 443
IBAN: DE06 7655 0000 0008 1884 43
BIC: BYLADEM1ANS

Samstag, 22. Februar 2020

Die neue Artenschutzkollektion

Coole Artikel zu Rotbarts wilde Verwandte

Der fiktive Schiffskater Rotbart (Buchprojekt Rotbartsaga) reiste im 17. Jahrhundert um die Welt. Dabei traf er viele seiner wilden Verwandten, die heute zumeist gefährdet, vom Aussterben bedroht oder als Unterarten schon ausgestorben sind. Diesen wilden Verwandten ist das Sachbuch "Rotbarts Wilde Verwandte, zur Kulturgeschichte des antropogenen Artensterbens" gewidmet.

Wer das Buch "Rotbarts wilde Verwandte" übrigens hier kauft, trägt damit automatisch ein wenig zum Arten- bzw. Tierschutz bei. Denn dort gehen etwa 40% Teil der gesamten Autorentantiemen dieses Buches in meinen Spendentopf für Tier- und Artenschutzprojekte.
Nun habe ich auch meinen Shop in der Online-Galerie redbubble wiederbelebt und neben vielen anderen Designs auch eine Rotbartsagakollektion geschaffen. Ein Teil dieser Kollektion ist die Serie "Rotbarts wilde Verwandte, bei deren Bildern es sich um Titel- und Kapitelillustrationen aus diesem Buch handelt. 50% der Künstlermarge dieser derzeit sechsteiligen Serie gehen ebenfalls als Spende an Tier- Artenschutzprojekte.
Unten seht ihr eine sehr kleine Auswahl aus der Artenschutzkollektion. Mehr davon hier in meinem Shop.



Dienstag, 13. August 2019

Schwerdts KATZENWELTEN im Einsatz

Lesungen beim Sommerfest des Tierschutzvereins Hann. Münden e.V.

Kaum erschienen, schon stellen sich Wolfgang Schwerdts KATZENWELTEN in den Dienst einer guten Sache. Am 25.08.2019 feiert nämlich der Tierschutzverein Hann. Münden e.V. mit einem Sommerfest sein 30-jähriges Jubiläum. Und ich bin mit meinen literarischen Katzenwelten in Form von Lesungen (und natürlich mit einem kleinen Bücherstand) dabei. Mehr dazu hier

Donnerstag, 8. August 2019

Tag der Katze: 15 Jahre Rettungsnetz Wildkatze

BUND fordert mehr Anstrengungen für den Waldverbund und naturnahe Wälder


Foto: Thomas Stephan / BUND
Pressemitteilung des BUND Hessen: Wildkatzenwanderwege zwischen Wäldern funktionieren. Diese Zwischenbilanz zieht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nach 15 Jahren Engagement in seinem „Rettungsnetz Wildkatze“. Insgesamt 25 Waldverbindungen aus Büschen und Bäumen hat der BUND seit 2004 mit Hilfe hunderter Freiwilliger gepflanzt. Diese grünen Korridore erleichtern der gefährdeten Europäischen Wildkatze in inzwischen sechs von elf Bundesländern mit Wildkatzenvorkommen das Wandern zwischen ihren isolierten Lebensräumen. Das bundesweite genetische Monitoring des BUND hat mehrfach belegt, dass die gepflanzten Waldverbindungen angenommen werden.

Dienstag, 16. Juli 2019

Magischer Tigerwald

eine märchenhafte Anthologie

Die Protagonisten der Anthologie sind ganz real und leben im Raubtier- und Exotenasyl Ansbach/Wallersdorf. Doch bei aller liebevollen Betreuung, die sie dort erfahren, dürften die Raubkatzen, Füchse, Frettchen oder Affen, die aus illegaler oder schlechter Haltung stammen, doch von einer schöneren, freieren Welt träumen. Die Autoren der Anthologie greifen diesen Gedanken auf und versetzen die tierischen Bewohner in die Lage, unbemerkt von den Pflegern im magischen Tigerwald, einer Zauberwelt, die kaum einem Menschen zugänglich ist, umherzustreifen und dort ihre Abenteuer zu erleben.

Freitag, 5. April 2019

Tierschutz, Artenschutz und tolle Bücher

Spendenaktionen von Wolfgang Schwerdt

Liebe Leser,

heute präsentiere ich die erste von mehreren geplanten Spendenaktionen für den Tier- und Artenschutz und erläutere die Hintergründe und meine Intention. In meinem jüngst erschienenen Buch Rotbarts wilde Verwandte habe ich mehrere Artenschutzorganisationen vorgestellt und meine Leser um praktische und finanzielle Unterstützung dieser ganz unterschiedlichen Initiativen gebeten. Zuvor bin ich auch noch auf den Autorenwelt-shop gestoßen, der dem Autor bei jedem verkauften Buch  (zusätzlich zu den mageren Tantiemen des Verlages) zusätzliche Tantiemen zukommen lässt (siehe auch den Beitrag Bestell doch mal autorenfreundlich). Da kam mir die Idee, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Und das sieht so aus:

1) Möchte ich mit den Spendenaktionen für diesen autorenfreundlichen Buchshop Werbung machen,
2) gleichzeitig auf die jeweilige Tier- Artenschutzorganisation und seine Arbeit, in diesem Fall EL CAPITAN aufmerksam machen und
3) der jeweiligen Organisation zudem gerne auch selbst Spenden zukommen lassen.

Natürlich setzt das den Kauf des jeweiligen Buches (und zwar nur den beim Autorenwelt-shop) voraus und selbstverständlich freuen im vorliegenden Fall Schiffskatzenmaler Jonny und ich uns gewissermaßen dreifach (für die Autorenwelt, die jeweilige Organisation und natürlich auch für uns) über jedes verkaufte Buch. Allerdings sollte es niemand wegen der Spendenaktion kaufen (dann sollte sie/er besser gleich direkt spenden!), sondern einfach nur, weil es ihr/ihm gefällt. Ob es euch gefallen könnte, seht ihr hier

Natürlich sind meine Bücher überall im Buchhandel erhältlich, die Spendenaktion für EL CAPITAN funktioniert jedoch nur in Verbindung mit dem Kauf des Buches Schiffskater Pixie. Mit James Cook um die Welt, Band I über den Autorenweltshop.

Liebe Grüße
Wolfgang Schwerdt
Buchautor, Blogger und überhaupt

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Soforthilfe für Tierschutzprojekt in Bulgarien benötigt

Katzenhaus von Animalhelp wurde Opfer der Flammen
100 Katzen obdachlos – Unterkunft, Vorräte, Wassertanks vernichtet -  harter Winter mit minus 20° steht bevor.

In der Nacht vom 24.10./25.10.2017 hat es auf dem Grundstück der Tierschutzorganisation AnimalhelpAsenovgrad Bulgaria gebrannt. Die Unterkunft für die Katzen, das Haus in dem die Vorräte gelagert wurden wurden ein Opfer der Flammen. Die Wassertanks sind geschmolzen, die Bäume verkohlt, das Feuer hat das Areal der Katzen komplett vernichtet. 100 Katzen sind nun obdachlos und voller Panik weggelaufen und es ist immer noch nicht klar, ob sich alle Tiere retten konnten. Auch heute, am 26.10. werden immer noch sehr viele Katzen vermisst.



Bianca vom Animalhelp-Team*: „Es ist so ein Unglück, wir wissen nicht wie es weitergehen wird. Aktuell sind wir alle unter Schock, unsere Tierschützerinnen Kati und Mariya sind vor Ort und mussten die Katastrophe hautnah miterleben. Ich mache mich auch gleich auf den Weg zum Flughafen um mit meinen Freunden Katja und Kai beim Trümmer beseitigen und beim Neuaufbau zu helfen. Wir haben nur eine Woche, dann müssen die Tiere wieder einen Unterschlupf haben und wir zurück an unsere Arbeitsplätze. Der kalte und schneereiche Winter steht bevor und es wird viel schneien und bei Temperaturen von Minus 20 Grad und mehr wird es sehr hart. Bitte bitte helft uns, vielen vielen Dank. Euer verzweifeltes Animalhelp Team“

Association One Home For Pet Bulgaria Animalhelp Asenovgrad e.V.
IBAN: BG73FINV91501215813011 BIC: FINVBGSFXXX
Spenden über die Crowdfunding-Plattform leetchi: https://www.leetchi.com/c/organisationen-von-animalhelp-asenovgrad-bulgaria
Nach der Brandkatastrophe. Die Tierschützer vermissen noch zahlreiche Katzen und eine wird mit Verbrennungen in der Klinik behandelt. Fotos Animalhelp Asenovgrad e.V.
Über Facebook informiert das Team von Animalhelp aktuell über alle Geschehnisse.

*Über die Arbeit von Animalhelp Asenovgrad e.V.

In Bulgarien werden Tag für Tag schutzlose Tiere misshandelt, gequält und umgebracht. Daher nimmt das ausschließlich ehrenamtliche Team aus Bulgarien und Deutschland seit Jahren heimatlose Tiere auf, sorgt für ihre medizinische Versorgung und vermittelt sie in liebevolle Zuhause in Deutschland, Österreich, die Schweiz und den Niederlanden.
Zusätzlich hat die Tierschutzorganisation ein Kastrationsprogramm ins Leben gerufen und ein kleines Tierheim errichtet, das nun zum Teil vom Feuer zerstört worden ist.
Wie Sie helfen können und was das kleine engagierte Team so alles auf die Beine gestellt hat, erfahren Sie auf der Homepage vonAnimalhelp

Sonntag, 18. Juni 2017

Designerpets

Ich habe gerade auf "Animal Planet" eine Rassekatzenvorstellung gesehen, also die Beschreibung besonders ausgefallener Hauskatzenzüchtungen (amerikanischer Beitrag). Statt einer ermüdenden und unergiebigen Diskussion um das Thema Haustierzucht hier mal der Anfang einer sehr persönlich geprägten Kurzgeschichte, die ich vor vielen Jahren geschrieben und 2012 in meinem Katzengeschichten-Büchlein "Mit Katzenaugen" publiziert habe.

Brobble

Auf den ersten Blick sah sie aus, wie eine Katze. Genauer gesagt, wie eine stinknormale, rotgetigerte Hauskatze. Aber Brobble war etwas Besonderes. Sah man nämlich genauer hin, konnte man den großen Nagezahn erkennen, den Brobble gelegentlich entbIößte, wenn die Langeweile in ihrem kleinen Käfig sie wieder einmal gähnen ließ. Dann konnte man auch sehen, dass Brobble sonst keine Zähne hatte. Auch die Pfoten hätten eher von einem Hund stammen können und die Ohren, ja die Ohren waren durchaus ein wenig zu groß geraten. Nur ein wenig, so dass es anfangs gar nicht auffiel. Früher, als auch die anderen Käfige des kalten, gekachelten Labors noch gefüllt waren, da hatte Brobble sich oft mit ihren Leidensgenossen unterhalten. Da saßen Karnickel, Katzenfutter fressend - denn sie hatten das Gebiss mitbekommen, das eigentlich Brobble haben müsste. Da drängten sich Hunde, Meerschweinchen und Nasenbären hinter den trennenden Gittern, alle auf den zweiten Blick irgendwie anders, als normale Hunde, Meerschweinchen oder Nasenbären.

Mittwoch, 24. Mai 2017

Der Nebelparder: Asiens schützbedürftige flüchtige Baumakrobaten

Beitrag vom 11 Mai 2017, gefunden auf Mongabay.com. Von Linda Lombardi, Übersetzt von Regina Brodmann

„Werden wir über unser Wissen zu Asiens Nebelparder befragt, wären viele von uns sicherlich ahnungslos. Fragen wir aber einen Experten, der mit diesen Wildkatzen arbeitet, bekommen wir einiges zu hören. „Sie sind phänomenale Athleten. Sie können wie keine andere Katze klettern. Sie können von einer Tatze, kopfüber hängen. Ich habe sie Dinge machen sehen, das war einfach fantastisch“, schwärmt Bonnie Breitbeil, die Nebelparder SSP Koordinatorin und internationale Zuchtbuchkoordinatorin für die Vereinigung Association of Zoos and Aquariums (AZA).
Das Tier ist wunderschön gefleckt und hat eine erstaunliche Anpassung, die sich für das Leben im Baum eignen: „Sie können kopfüber den Baum herunterklettern — nur wenige Katzen im ganzen Tierreich sind dazu in der Lage“, bemerkt Lon Grassman, einer der ersten Wissenschaftler, die einem wilden Nebelparder ein Funkhalsband umlegen konnten. „Sie haben rotierende Knöchel“, fügt er hinzu. Sie haben auch, verglichen zur Größe des Kopfes, sehr lange Zähne. Daher werden sie von einigen als moderne Säbelzahntiger bezeichnet. „Die Daten lassen vermuten, dass ihnen ihre extrem langen Zähne helfen, Beute in den Bäumen besser zu fangen, wenn sie dazu nicht ihre Tatzen benutzen können“, sagt er.“ Zum vollständigen Beitrag auf Mongabay

Dienstag, 28. März 2017

Attacken von Leoparden auf Nutzvieh schwer zu verhindern

Deutsch-iranisches Forscherteam schlägt Maßnahmen zum Herdenschutz vor

Persischer Leopüard. Foto: Pixabay
Pressemitteilung vom 28. März 2017 der Universität Göttingen (pug): Sowohl Verluste an Nutzvieh als auch eine direkte Gefährdung von Menschen sind im Iran verantwortlich für Konflikte zwischen der ländlichen Bevölkerung und großen Raubtieren. Solche Konflikte schaden dem Schutz der biologischen Vielfalt, da sie oft in und am Rande von Schutzgebieten vorkommen und gefährdete Tierarten betreffen. Hohe ökonomische Verluste durch gerissenes Nutzvieh begünstigen auch die Wilderei an Großkatzen. Wissenschaftler der Universität Göttingen und der Gorgan University of Agricultural Sciences and Natural Resources haben Attacken von Leoparden auf Nutzvieh im Rahmen einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Studie analysiert und daraus kostengünstige und sozial akzeptable Maßnahmen zum Herdenschutz abgeleitet. Die Ergebnisse sind in der Online-Fachzeitschrift PeerJ erschienen.

Samstag, 20. August 2016

CHICO – Das Tier- & Artenschutzmagazin

Hilfe für Straßenkatzen

Wieder ein neues Tiermagazin, was kann das bieten, was gefühlte 1000 andere nicht bieten können? Also befasste mich eingehend mit den beiden CHICO-Specials „Hilfe für Straßenkatzen“ (Heft 3/2016) und „Illegaler Welpenhandel“ (Heft 4/2016). Hier auf Katzen-Kultur stelle ich – wie könnte es anders sein – in erster Linie das Katzen-Special vor. Die Beurteilung des neuen Magazins, für das die langjährige Mitarbeiterin bei „Ein Herz für Tiere“, Ulrike Ulmann sowohl geschäftlich als auch redaktionell verantwortlich zeichnet, gilt allerdings für das gesamte Publikations-Projekt, das neben der Zeitschrift auch einen sehr informativen Blog sowie die online-Ausgabe von CHICO umfasst.

Freitag, 1. Juli 2016

Neuigkeiten zur Evolutionsgeschichte des Java-Leoparden

Java-Leopard (Panthera pardus melas). Foto: Christian Kern / Tierpark Berlin
Pressemitteilung des IZW vom 04.05.2016. Ein internationales Forscherteam aus Deutschland und Indonesien hat neue Einblicke in die Evolutionsgeschichte des Java-Leoparden gewonnen. Die Ergebnisse der aktuellen Studie bekräftigen, dass Java-Leoparden sich eindeutig von anderen asiatischen Leoparden unterscheiden. Java-Leoparden haben die Insel Java wahrscheinlich vor etwa 600.000 Jahren vom asiatischen Festland aus über eine Landbrücke kolonisiert. Die Studie betont die dringende Notwendigkeit für koordinierte Schutzbemühungen, um den Java-Leoparden vor dem Aussterben zu bewahren. Die Forschungsergebnisse wurden in dem Fachmagazin „Journal of Zoology“ veröffentlicht.