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Dienstag, 15. September 2020

Neuerscheinung: Im Auftrag der Catmiralität

  Jetzt bestellen!!

„es ist soooo toll geworden!“ Nein, dieser begeisterte Aus(b)spruch stammt nicht von mir, sondern von einer Vorableserin. Nie würde ich mich zu so viel Eigenlob hinreißen lassen. Aber das Buch hat schon etwas, wie ihr an meinem Buchvorstellungsvideo sehen könnt. Schaut rein und lasst euch einfach verzaubern.

Wenn das Musterexemplar in Ordnung ist, werde ich die erste Auflage drucken lassen. Und um einzuschätzen, wie hoch die sein sollte, brauche ich eure verbindlichen Vorbestellungen bis zum 21.09.2020. Und Vorbestellen lohnt sich, denn diese Exemplare (15,99 €/Stck) gibt es handsigniert und versandkostenfrei (innerhalb Deutschlands).


Und für die Abonnenten von „Schwerdts literarische Abenteuer“ gibt es natürlich noch etwas obendrauf: Einen exklusiven Magnetbutton mit dem Heldenportrait des legendären Schiffskaters Rotbart (5,2 x 5,2 cm).

Das könnte dann der Anfang für eure einzigartige Sammlung der redbubble-Magnetbottonserie mit allen Heldenportraits der im Buch vorgestellten Seefelinen sein.

Also jetzt bestellen und natürlich weitersagen, weitersagen, weitersagen!

Übrigens, auch dieses Buch wird es nicht im Buchhandel geben (da wäre dieser vergleichsweise niedrige Preis nicht einmal ansatzweise realisierbar). Es kann aber natürlich jederzeit über mich bestellt oder auf meinen Lesungen gekauft werden. Und wer Lust hat, eine Lesung mit mir und der Catmiralität (oder Rotbart oder Pixie oder oder oder) zu organisieren . . . . w.schwerdt@gmx.de


Dienstag, 16. Juli 2019

Magischer Tigerwald

eine märchenhafte Anthologie

Die Protagonisten der Anthologie sind ganz real und leben im Raubtier- und Exotenasyl Ansbach/Wallersdorf. Doch bei aller liebevollen Betreuung, die sie dort erfahren, dürften die Raubkatzen, Füchse, Frettchen oder Affen, die aus illegaler oder schlechter Haltung stammen, doch von einer schöneren, freieren Welt träumen. Die Autoren der Anthologie greifen diesen Gedanken auf und versetzen die tierischen Bewohner in die Lage, unbemerkt von den Pflegern im magischen Tigerwald, einer Zauberwelt, die kaum einem Menschen zugänglich ist, umherzustreifen und dort ihre Abenteuer zu erleben.

Samstag, 13. Oktober 2018

Die Schiffskatzen des Kapitäns James Cook

Neuerscheinung!
ab sofort überall im Buchhandel bestellbar

Als die HMB Endeavour unter Kapitän James Cook vor rund 250 Jahren, am 26. August 1768 Segel setzt, um ihre Reise in die Südsee anzutreten, sind auch Kater Pixie Catpickle und seine Schiffskatzenfreunde Sir Booby und Lady Susy mit an Bord. Weitere, wie der kleine Peppy und Aloysius Ben Ali werden im Laufe der Reise hinzukommen.
In seinem mehrbändigen Reisetagebuch, dessen erster Teil (von Plymouth nach Madeira) mit diesem Buch erstmals publiziert wird, stellt Pixie sich und seine vierbeinigen KollegInnen in Wort und Bild vor. Pixie berichtet auch über seine ersten Abenteuer an Bord, Abenteuer, wie sie nur Schiffskatzen erleben können. Und selbstverständlich muss der mitteilungsbedürftige Kater auch das merkwürdige Gebaren seiner zweibeinigen Mitreisenden, wie Kapitän James Cook, Naturforscher Joseph Banks oder Matrose John aus Katzensicht kommentieren.

Donnerstag, 3. August 2017

Der geschwätzige Kater

Es war einmal ein Kater, der, wie jeder ordentliche Kater gerne durch die Gegend streifte. Abenteuer erleben war das Größte für den kleinen Kater. Und so war ihm keine Hecke zu dicht, kein Gestrüpp zu undurchdringlich. Denn dort raschelten und wuselten die Mäuse, die Vögel und allerlei anderes Getier. Und wenn der Kater von seinen Streifzügen zurückkehrte, ein wenig zerzaust und zerrupft, dann erzählte er seinen Menschen mit großem Mautzen und Schnattern von seinen kleinen und großen Abenteuern. Und die Menschen freuten sich und antworteten, vor allem aber wurde der Kater gebührend gelobt und gestreichelt. Aber irgendwie hatte der Kater das Gefühl, dass die Menschen gar nicht so richtig verstanden, was er ihnen erzählte, denn sie reagierten immer gleich. Ob er sich lautstark über ein anderes Katzentier, das in sein Revier eingebrochen war beschwerte, ob er ganz vertraulich über sein nächtliches amouröses Abenteuer schwatzte, oder ob er einfach nur erzählte, dass gar nichts los gewesen war, immer legten die Menschen das gleiche Verhalten an den Tag. Natürlich war es schön, gelobt und gestreichelt zu werden, aber der Kleine fühlte sich unverstanden.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Die Katze, die gerne groß sein wollte

Eine Geschichte aus dem  Buch "Mit Katzenaugen"

Klein war sie, die schwarze Katze mit den großen Kulleraugen. Und auch, wenn sie inzwischen schon rund sechs Jahre alt war, wirkte sie immer noch wie ein etwas älteres Kätzchen und nicht wie eine ausgewachsene Katze. So richtig ernst genommen wurde sie von den anderen Katzen nicht. Die machten sich eher einen Spaß daraus, die Kleine zu jagen und, wenn sie nicht rechtzeitig einen sicheren Unterschlupf erreichte, auch zu verprügeln.
So war es kein Wunder, dass die kleine Katze keine Freunde unter ihresgleichen hatte, sie wurde bestenfalls von älteren, weiseren Katzen geduldet. Sie war ein Einzelgänger wider Willen. Immer wieder versuchte sie Kontakt zu anderen Katzen aufzunehmen, aber sie wurde nur weggejagt. Natürlich träumte die kleine Katze davon groß zu sein, am besten größer als alle anderen.

Dienstag, 4. September 2012

Die Story von Sally und Benno 4



Das Ende des goldenen Zeitalters


Schon als wir Nando und Garfield kennengelernt hatten waren sie nicht mehr die Jüngsten. Und natürlich waren die vergangenen fünf, sechs Jahre auch nicht spurlos an den beiden vorübergegangen. Als Nando schließlich über die Regenbogenbrücke ging und eine zwar immer noch selbstbewusste aber wackelige und taube Garfield zurückgelassen hatte, da änderte sich für die Drei aus dem Tierheim so einiges.

Der alte Nando in Begleitung von Benno
Die Besitzer des Reiterhofes hatten sich gleich zwei neue Hunde zugelegt. Jung und verspielt waren sie und während Garfield den stürmischen Gesellen erfolgreich trotzte, indem sie sich einfach mitten in den Hof setzte und sich nur durch ihre Körpersprache von Beginn an Respekt verschaffte, waren unsere drei nun bald nicht mehr ihres Lebens sicher. Nicht, dass die beiden neuen Hunde ein wirkliches Problem dargestellt hätten. Es wäre ein Leichtes gewesen, ihnen beizubringen, dass unsere drei zum Hof gehörten und daher Tabu waren. Immerhin hatten Benno und Sally – die an ihrem Logenplatz unter dem Kotflügel auf dem Vorderreifen oder auf der Hinterachse meines Geländewagens ohnehin unangreifbar war – nach ausgiebiger Beobachtung der beiden Spielkälber bereits erste Testprovokationen gestartet.

Montag, 3. September 2012

Die Story von Sally und Benno 3


Bei den Kumpels abgemeldet


Zwei Monate waren vergangen und längst kamen weder fremde Katzen noch Waschbären noch Igel, um sich ihren Winterschlafspeck anzufressen. Denn es war schon Winter, Frost und erster Schnee hatten schon Einzug gehalten und die kleine Sally irrte noch immer draußen herum.

ein beliebter Aussichtsplatz von Sally
Aber immerhin akzeptierte sie inzwischen unsere Anwesenheit und wenn wir die Tür nicht wieder verschlossen, dann kam sie auch schon für ein paar Minuten zu uns ins Zimmer, um sich hier vorsichtig umzusehen. Und als sie sich dann auch schon mal behutsam streicheln ließ, bevor sie wieder verschwand, wagten wir es, sie einzufangen und wieder auf den Heuboden zu ihren Kumpels zurückzubringen.
Als hätte die kleine Katze nicht schon genug durchgemacht, ereilte sie nun der nächste Schicksalsschlag. Benno und Tinka hatten sich angefreundet und nach ihrer langen Abwesenheit war Sally für die beiden nun eine fremde Katze geworden, die in ihr Revier eindrang. Ganz praktisch bedeutete dies, dass Benno und Tinka die kleine Schwarze so lange jagten und prügelten, bis sie sich in eine Ecke des Heubodens verkroch und sich nicht wieder hervortraute. Zum Füttern mussten wir erst ihr Versteck finden und die so lange vor den anderen beschützen, bis sie wenigstens etwas von ihrem Futter vertilgt hatte. Und während die anderen beiden fröhlich auf dem Heuboden herumtollten und Mäuse jagten, musste sich Sally irgendwelche versteckten Gänge entlangschleichen, um von den Beiden nur nicht entdeckt zu werden.

Sonntag, 2. September 2012

Die Story von Sally und Benno 2


Der Kampf um Sallys Rückkehr


Lange Zeit fühlten sich die Katzen auf dem Heuboden recht wohl. Es gab genügend zu jagen, es gab ausreichend Verstecke und es gab viele kuschelige Plätze in Heu und Stroh. Aber dann, eines Herbsttages, war Sally verschwunden, einfach weg. So sehr wir auch suchten und lockten, die kleinste der drei Katzen, die kurzbeinige Sally war nicht mehr auf dem Heuboden.

Samstag, 1. September 2012

Die Story von Sally und Benno 1


Einige Leser des Interviews, das die Redaktionskatze Sally mit Benno, dem Chef der Schwarzbärflotte geführt hat, waren ob des etwas gehässigen Untertons Sallys ein wenig irritiert. Aber Sally und Benno haben eine sehr lange und recht schwierige gemeinsame Vergangenheit, die ich zum Verständnis des gespannten Verhältnisses zwischen den Beiden an dieser Stelle in mehreren Teilen vorstellen werde.
Es begann im Jahr 2002, als es meine Frau und ich von Berlin auf einen nordosthessischen Reiterhof verschlagen hatte.

Wie wir Katzenmenschen wurden


Warum es ausgerechnet diese drei Katzen waren, die aus dem Tierheim auf den Reiterhof geholt wurden, daran erinnert sich niemand so richtig. Tatsache ist, dass es eigentlich nur zwei Katzen sein sollten, die als Ratten- und Mäusejäger auf dem Hof eingesetzt werden sollten. Es ging den Besitzern des Reiterhofes also nicht wirklich um die Liebe zu Katzen, sondern darum, dass sie ihren Zweck erfüllten. Letztendlich waren es eben drei der Pelztiere, ungefähr ein bis zwei Jahre alt, wie man im Tierheim erklärte.