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Donnerstag, 9. Januar 2014

Katzen unter sich

oder geschlossene Gesellschaft

Ganz offensichtlich war der kleine Kater mit dem schwarzen Anzug und den weißen Strümpfen für die kätzische Klatsch- und Putzparty der drei Tigerdamen ein wenig overdressed.












Keine Frage, der kleine Felix musste sichtlich Sauer "draußen" bleiben,













während die Damen ihre Umwelt mit ungerührter Ignoranz straften.

















Selbst der Versuch eines ebenfalls ungetigert gewandeten Katzentieres, sich von Oben in die Versammlung zu schleimen, war trotz einer gewissen Unruhe, die das verursachte, nicht von Erfolg gekrönt.




Schließlich kann Katz oder noch schlimmer Kater ja zum "Stammtisch" der Tigerinnen nicht einfach im schwarzen Anzug oder in weißem Hemd mit gestreifter Weste erscheinen. Oder würden Sie zu einer Tupperparty etwa im Ballkleid aufschlagen?

Samstag, 7. Juli 2012

Begegnungen mit Katzen

wer einem so alles über den Weg läuft

Fellnasen sind, das weiß jeder Katzenfreund, Persönlichkeiten. Und natürlich sind auch die Katzen, die einem bei Spaziergängen oder Wanderungen in den Dörfern des Landes begegnen, nicht einfach nur irgendwelche austauschbaren Katzen.

Viele von ihnen gehören Irgendjemandem oder besser, haben in ihrem Revier Menschen, von denen sie sich mit dem Nötigsten versorgen lassen, wie Futter, Streicheleinheiten, warmen, sicheren Schlafplätzen und anderes mehr. Nicht, dass sie sich nicht selbst versorgen könnten, aber Katzen legen ja auch Wert auf Sicherheit, allerdings in unterschiedlichen Ausprägungen.

Da gibt es die Freigängerkatzen, die bei den Menschen Ihr Heim haben und sich mit gewissen Regeln ihrer Menschen (Abends nach Hause kommen und Nachts im Haus bleiben beispielsweise) arrangiert haben. Da finden sich Freigänger, für die bestimmte Menschen oder menschliche Behausungen nur feste Anlaufstellen in ihrem Revier sind. Andere Katzen halten gar nichts von der Abhängigkeit von Menschen und stromern recht wild durch das bewohnte Dorfgelände, besorgen sich ihre Leckerbissen aus der Tonne, die sie täglich inspizieren.

Irgendwo und irgendwie treffen diese unterschiedlichen kätzischen Lebensweisen im Dorf aufeinander und haben dabei überhaupt kein Problem, miteinander umzugehen. Die Katzen kennen da keine Vorurteile und nur weil einer die warme Menschenstube bevorzugt, gilt er unter Katzen noch längst nicht als Weichei. Und der wilde Stromer, der Unabhängige, der Menschenscheue ist nicht automatisch ein Ausgestoßener unter den Salonlöwen.

Natürlich gibt es Streit, Rangordnungen, durchsetzungsfähige oder untergeordnete Katzen, es gibt ängstliche und mutige, bescheidene und angeberische, kluge und ein wenig einfältige Katzentiere. Aber keine dieser Eigenschaften ist an ihre Lebensweise, ihre Entscheidung, bei Menschen zu leben, oder eben nicht, gebunden.

Und so ist dem menschlichen Gast in der Katzenwelt oft nicht ganz klar, ob er es mit einem "verhätschelten Stubentiger" oder einem "freigängerischen Haudegen" zu tun hat, wenn das Katzentier vor dem starrenden Kameraauge flieht, sich in Positur setzt, den aufdringlichen Menschen gelassen ignoriert oder gar schnurrend, mit aufgestellten Schwanz, Streicheleinheiten einfordert.

Der kleine, mit einem Glöckchen behangene Kater, den ich versehentlich "Moppelchen" genannt hatte, würdigt mich übrigens keines Blickes mehr, wenn ich an seinem Stammplatz vorbei komme. Der hübsche graue Tiger, hatte versucht, mich mit starren Blicken aus seinem Revier zu vertreiben. Und so hat jedes Foto eine eigene kleine Geschichte zum Hintergrund, die sich mal so eben im Vorübergehen entwickelt hat. Es reicht eine kurze Begegnung, und jede Katze offenbart sich als einzigartige Persönlichkeit, die man ncht so schnell vergisst. Von den meisten Menschen kann man das beileibe nicht behaupten.

Fotos Wolfgang Schwerdt

Lesen Sie auch den Artikel Auf der Jagd nach tierischen Jägern in der Nordhessen Rundschau

Sonntag, 11. September 2011

Und sie wachsen doch auf Bäumen

Jeder hat schon einmal etwas von Weidenkätzchen gehört. Unsere Eltern oder der Biologielehrer haben immer behauptet, es handele sich um die Blüten des Baumes namens Weide. Gesehen haben die meisten Menschen die pflanzlichen Weidenkätzchen auch schon.

Aber warum heißen die so, weil sie so schön weich und flauschig sind wie kleine Kätzchen? Weich und flauschig sind andere Tiere auch. Und betrachtet man die Weidenkätzchen genauer, dann erinnern die ja wohl eher an Mäuse. Aber es heißt ja nicht Weidenmäuse, sondern Weidenkätzchen.

Ein Verdacht wird zur Gewissheit

Und so fragte sich bereits der gelehrige aber neugierige Schüler, später der wissbegierige Student und bis heute der investigative Journalist und Kulturgeschichtler, woher die Bezeichung Weidenkätzchen ursprünglich wohl stammen mag.
Tja und heute hat sich mein Verdacht aus Kindheitstagen bestätigt. Heute habe ich es mit eigenen Augen gesehen:

Katzenkinder wachsen auf Bäumen! Und man kann sie sogar Pflücken!

Aber kaum ist der Name "Weidenkätzchen" geklärt, stellen sich gleich mehrere Neue: Da Katzen ganz offensichtlich auch auf Pflaumenbäumen (siehe die Beweisfotos) wachsen, warum heißen die Blüten der Pflaumenbäume nicht Pflaumenkätzchen. Und Weiter: Wachsen Kätzchen auf jedem Baum oder nur auf ganz bestimmten Arten? Wachsen alle Kätzchen auf Bäumen oder sind es nur ganz bestimmte Rassen? Hat vielleicht jede Katzenrasse ihren eigenen Baum?

Fragen über Fragen, die mir nun ein ganz neues Forschungsgebiet eröffnen ;-)

Fotos Wolfgang Schwerdt

Mittwoch, 30. September 2009

Wilde Stubentiger

Mit dem Fotoapparat auf der Jagd nach den Jägern

Natürlich sind hier mit Jägern nicht die Grünkittel gemeint, die mit Halali und archaischen Ritualen ihren Urinstinkten nachgehen. Es geht auch nicht um die Grünkittel, die sich die Hege und Pflege der Flora und Fauna zur Aufgabe gemacht haben. Nein es geht selbstverständlich um die tierischen Jäger, die uns scheinbar so vertraut, zumindest auf dem Lande in den Dörfern allenthalben begegnen –wenn sie wollen.
Auf den ersten Blick scheint es leicht, Katzen zu fotografieren, die ja überall auf der Straße herumlaufen und oft sogar unglaublich zutraulich sind.
Aber fotografieren Sie mal eine Katze, die, einmal angesprochen, damit sie ihr Gesicht in die Kamera dreht, freudig maunzend auf Sie zustürmt, um mit ihrem Kopf Ihr Schienbein zu rammen und die dann erhobenen Schwanzes wie betrunken, zwischen Ihren Beinen herumtorkelt. Da spielt kein Autofokus mit. Zur Katzen- Fotosafari