Montag, 23. März 2026
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Montag, 9. März 2026
LUCHS
Schattenwesen und Lichtgestalt
Ein in mehrfachem Sinne wirklich schönes Buch hat der oekom-verlag zusammen mit dem Fotografen und Textautor Berndt Fischer und dem Luchs-Experten Marco Heurich zum bei uns gerade wieder heimisch gewordenen Luchs herausgebracht. Dabei hat sich Fischer gewissermaßen ins „Wohnzimmer“ der faszinierenden wilden Katze begeben, in die Welt zwischen Licht und Schatten.Samstag, 10. Januar 2026
Sieben Tiere schlagen zurück
Wenn Mensch und Natur sich in die Quere kommen
Sieben Tiere, sieben Geschichten, sieben Begegnungen, mal skurril, mal melancholisch, mal humorvoll, immer aber nachdenklich stimmend und persönlich. Die Reise des niederländischen Journalisten Frank Westermann auf den Spuren des Polarreisenden Willem Barents‘ (16. Jh.) verbindet in Form einer literarischen Reportage persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse mit niederländischer Seefahrtsgeschichte, tierlichen Schicksalen und menschlicher Hybris.Samstag, 13. Dezember 2025
Alles ist Ökologie
Dienstag, 16. September 2025
Sharkpedia
Die erstaunliche Welt der Haie
Im Vergleich zu anderen Tierklassen versammeln sich unter dem Begriff Hai mit 541 relativ wenig bekannte Arten. Zählt man noch die anderen Knorpelfische wie Rochen und Seekatzen hinzu, kommen wir auf rund 1250 Arten. Demgegenüber schlagen die Knochenfische mit mehr als 38.000 noch heute lebenden Arten zu Buche. Doch die Haie und ihre knorpeligen Verwandten üben inzwischen eine besondere Faszination auf uns Menschen aus, nicht zuletzt sicherlich auch deshalb, weil wir über viele von ihnen nur sehr wenig wissen, über manche gar nichts.Montag, 5. Mai 2025
Die verborgene Tierwelt unserer Städte
Marco Granata, Biologe und Naturautor aus dem norditalienischen Susatal, zieht für ein Jahr in die Stadt und entdeckt, nach ausgiebigem Fremdeln mit der Hektik, dem Lärm und dem Grau seiner neuen Lebensumgebung, die vielfältigen Ökosysteme und tierlichen Lebensräume inmitten der von Menschenhand geschaffenen Steinlandschaften. Schließlich ist er zum Forscher der Stadtökologie geworden und hat mit „Die verborgene Tierwelt unserer Städte“ einen städtischen Naturführer geschaffen.
Dienstag, 12. November 2024
Koloniale Tiere?
Tierbilder im Kontext des Kolonialismus
Wer kennt sie nicht, die Big Five, die unsere Vorstellung von der spektakulären Tierwelt Afrikas prägen. Es sind vor allem Elefant, Nashorn, Kaffernbüffel, Löwe und Leopard, die uns in den Hochglanzprospekten der Reiseveranstalter oder neben anderen Spezies in Dokumentarfilmen über den „schwarzen“ Kontinent begegnen. Die Big Five sind aber weitaus mehr als lediglich große Tiere Afrikas, ihre Bilder reproduzieren in unseren Köpfen noch immer unbewusst ein unmenschliches Weltbild aus kolonialen Zeiten. Lesen Sie weiter auf GeschiMagMontag, 28. Oktober 2024
Ameisen
Die geheimen Herrscherinnen der Welt
Die meisten Menschen unserer Breiten dürften Ameisen eher als Ungeziefer, als Störenfriede in Haus und Garten, denn als unglaublich faszinierende und ökologisch ungemein wichtige Spezies wahrnehmen. Und so dürfte die Tatsache, dass es weltweit rund 15.000 bekannte und vermutlich noch einmal so viel unbekannte Ameisenarten gibt, ebenso wenig bekannt sein, wie beispielsweise die Existenz fauler oder tauchender Ameisen. Die Evolutionsökologin und Ameisenforscherin Magdalena Sorger ist seit vielen Jahren ganz in die fantastische Welt der so unglaublich vielseitigen Insekten eingetaucht und versucht mit ihrem Buch auch bei den LeserInnen die Leidenschaft für die wuseligen und global allgegenwärtigen Sechsbeiner zu wecken.Sonntag, 27. Oktober 2024
Im Namen der Tiere
Wie eine NGO große Teile Afrikas beherrscht
Drei Jahre lang hat der niederländische Journalist Olivier van Beemen recherchiert, um hinter die Machenschaften der Nicht-Regierungs-Organisation „African Parks“ zu kommen. Die verwaltet immerhin 22 Naturparks in Afrika und kann sich umfangreicher Spenden und Zuwendungen von Milliardären und westlichen Regierungen rühmen. Auch wenn die NGO immer wieder ihre Transparente Informationspolitik und herausragenden Erfolge beim Schutz von Natur und bedrohten Arten feiert, bereits das wirtschaftliche Konzept gibt zu kritischen Fragen Anlass.Samstag, 28. September 2024
Die Entdeckung allen Lebens
Carl von Linné, Georg-Louis de Buffon und die Erforschung der Natur.
Das 18. Jahrhundert war eine Zeit wissenschaftlicher Erkenntnisse, die dazu beitrugen, unsere Sicht auf die Welt gravierend zu verändern. Dabei fand Wissenschaft in diesem Jahrhundert in einem aus heutiger Sicht skurrilen gesellschaftlich-religiösen Rahmen statt, aus dem auszubrechen, sich die wenigsten leisten konnten. Die Protagonisten dieses Buches, Carl von Linné und Georg-Louis de Buffon verkörpern in diesem Zusammenhang gewissermaßen Gegenpole (nicht nur) bei der Herangehensweise an ihr Ziel, „erstmals alles Leben auf der Erde zu finden, zu verstehen und zu benennen.“ Der amerikanische Journalist, Jason Roberts, hat die Biografien der Kontrahenten in die von ihnen wesentlich beeinflusste und faszinierende Geschichte der Entdeckung der Tiefenzeit, der Evolution und die Entstehung der Biologie in großartiger Weise eingebettet.Sonntag, 8. September 2024
Von Fliegenfängern und Katzenklappen
39 Kleinigkeiten zwischen den Arten
Dass die Welt aus mehr besteht, als aus Lebewesen und Materialien, die den Interessen und der Bedürfnisbefriedigung des Menschen dient, hat sich bei vielen schon herumgesprochen. Dennoch spielt sich unser Denken meist immer noch in den alten anthropozentrischen Bahnen alttestamentarischer Prägung ab. Mit dem relativ neuen Ansatz „mehr-als-menschlich“ wird den Forschungsfeldern animal-studies oder human-animal-studies seit etwa 20 Jahren ein weiteres hinzugefügt und mit 39 Beispielen im Buch Von Fliegenfängern und Katzenklappen präsentiert. Dabei geht es insbesondere um die Abkehr vom anthropozentrischen Weltbild und ein radikaleres Verständnis vom Stellenwert des Menschen in der belebten und unbelebten Natur.Samstag, 3. August 2024
Unlearn CO2
Zeit für ein Klima ohne Krise | Konstruktive Lösungen für eine post-fossile Welt von morgen
Eine persönliche Empfehlung!Am ersten August 2024 war es so weit. Die Macher der Treibhauspost, ein Kollektiv von engagierten Klima-Journalisten haben mit UnlearnCO2 ihr erstes Buch herausgegeben. Nun habe ich dieses Buch noch nicht gelesen und dennoch erlaube ich mir, an dieser Stelle eine Kaufempfehlung auszusprechen. Denn die Arbeit der Kollegen der Treibhauspost haben mich seit ihrem ersten Newsletter, den man kostenlos abonnieren kann, hinsichtlich ihrer gründlichen Recherchen, ihrer konstruktiven Analysen und ihrer Artikel, die nicht nur Perspektiven aufzeigen, sondern auch über den CO2-Tellerrand hinausschauen (denn der Klimawandel ist eben weitaus mehr als nur ein Treibhausgas-Problem), von ihrer Arbeit überzeugt. Und natürlich habe ich mir auch die Leseproben des Buches angeschaut und erlaube mir vor diesem Hintergrund eine Passage der Buchvorstellung der Macher in der Treibhauspost zu zitieren:
„Von Anfang an stand fest, dass wir nicht einfach noch ein Buch über die Ursachen und Probleme der Klimakrise machen wollten, davon gibt es schon so viele tolle. Deshalb haben wir uns gefragt: Worüber müssen wir dringend mehr sprechen? Wie können wir sinnvoll zur Klimadebatte beitragen?
Unsere Antwort: ein Sammelband voller Klimalösungen. Dafür haben wir zusammen mit Claudia Kemfert einige der inspirierendsten Menschen aus Wissenschaft, Journalismus und Aktivismus zusammengetrommelt.
Die Autor*innen von Unlearn CO₂ haben augenöffnende, teils sehr persönliche Texte geschrieben. Sie machen deutlich, wie wir unsere Abhängigkeit von CO₂ endlich verlernen können. Und zwar in allen Bereichen unserer Gesellschaft.“
Claudia Kemfert, Julien Gupta, Manuel Kronenberg (Hrsg.): Unlearn CO2. Zeit für ein Klima ohne Krise | Konstruktive Lösungen für eine
post-fossile Welt von morgen. Ullstein 2024, Gebunden, 336 Seiten. 978-3-550-20298-8
Meine Empfehlung: ImAutorenwelt-Shop kaufen
Donnerstag, 4. Juli 2024
UrZeitReise Deutschland
36 Entdeckungen von der Zugspitze bis Helgoland
Ich gehöre ja zu den Menschen, auf die Steinbrüche eine große Faszination ausüben. Da sind zum einen die offengelegten Formationen, Schichten, Strukturen, die mir als Laien eher Rätsel aufgeben, in denen Fachleute aber erdgeschichtliche Evolution lesen können, wie in einem offenen Buch. Zum anderen ist da die natürliche Evolution, die zeigt, wie die Wunden, die der Mensch aber auch die Natur in den Erdmantel schlägt, von Flora und Fauna wiederbesiedelt, erobert und neugestaltet werden. Und zum dritten ist da das Gestein selbst, das sowohl geologische Prozesse als auch paläontologische Informationen preisgeben kann. Die 36 Entdeckungen von der Zugspitze bis Helgoland führen den/die LeserIn chronologisch durch immerhin rund 600 Millionen Jahre erlebbarer Erdgeschichte.Mittwoch, 8. Mai 2024
Der Schutz unserer Meere
Gefährdungen, Chancen und Rechtslage eines einzigartigen Ökosystems
Wohl kaum ein Lebensraum auf der Welt ist (dem homo sapiens) noch so unbekannt, wie das Meer. Das liegt vor allem daran, dass das Meer zwar natürlicher Lebensraum für unzählige Organismen und Spezies, nicht aber des Menschen ist. Gleichwohl stellt das Meer eine zentrale ökologische Lebensgrundlage des Menschen und der anderen erdgebundenen Organismen dar. Doch mit Beginn des industriellen Zeitalters wurde diese fremde Welt zum Gegenstand ungebremster wirtschaftlicher Begierden. Und während die Zusammenhänge zwischen Raubbau an der Natur, Artensterben und Klimawandel an Land zumindest so weit erforscht sind, dass man der verheerenden Entwicklung bei entsprechendem politischem Willen mit nationalen und internationalen Schutzmaßnahmen und -programmen noch einigermaßen entgegensteuern könnte, stellt das Meer eine völlig andere Herausforderung dar, auf die die terrestrischen Programme und Regelwerke nur bedingt anwendbar sind.Dienstag, 2. Januar 2024
Tiere und Geschlecht
Tierstudien 24
Wenn die gesellschaftliche und kulturelle Bewertung des biologischen Geschlechtes (Gender) bei den Strukturen, Eigenschaftszuordnungen und (Macht-) Verhältnissen innerhalb der menschlichen Gemeinschaften eine wesentliche Rolle spielen, so dürfte dies auch im Verhältnis zwischen Mensch und nichtmenschlichem Tier der Fall sein. Und so hat sich der Neofelis-Verlag im Rahmen seiner Tierstudien-Reihe in Band 24 auch diesem Thema gewidmet. Und wer beim Begriff Gender nicht bereits von Schnappatmung und verbalen Angstbeißattacken befallen wird, für den ist dieses Buch eine spannende, weil doch recht unideologische und informative Lektüre, die möglicherweise einen entspannteren, weil klareren Blick auf die Hintergründe der Genderdebatte wirft.
Donnerstag, 8. Juni 2023
Tooth and Claw
Top Predators oft he World
Wie bereits der Titel verrät, handelt es sich diesem Buch über die Beutegreifer, die an der Spitze der Nahrungskette stehen, um eine englischsprachige Publikation, von der ich mir wünsche, dass sie demnächst auch als deutschsprachige Lizenzausgabe erscheinen wird, um mehr Menschen auch hierzulande zu erreichen.














