Montag, 31. Mai 2021

Tiere und Migration

Tierstudien 19/2021

Wenn von Tieren und Migration die Rede ist, fällt einem sofort das Stichwort „Invasive Arten“ ein. Aber hinter diesem Thema verbirgt sich noch vieles mehr. Wie auch in den anderen Ausgaben der Tierstudien nähern sich die Autoren des Bandes 19/2021 dem in Zusammenhang mit Tieren überwiegend als naturwissenschaftlich wahrgenommenen Begriff von der geisteswissenschaftlichen Seite und eröffnen dem Leser damit interessante Perspektiven.

Freitag, 21. Mai 2021

Die Natur auf der Flucht

Umweltjournalist Benjamin von Brackel präsentiert dem Leser mit seinem Buch „Natur auf der Flucht“ die Folgen des Klimawandels aus einer relativ neuen Perspektive: Der Migration als natürliche Anpassungsreaktion auf Veränderungen der Lebensbedingungen. Dabei räumt er – und das ist sicherlich die wichtigste Botschaft – mit der landläufigen Vorstellung von Migration als Bedrohung oder von Ökosystemen als normalerweise in einem statischen Gleichgewicht befindlich, auf.

Sonntag, 14. März 2021

Das Waldbuch

Alles, was man wissen muss, in 50 Grafiken

Dass Wälder hochkomplexe und für den Menschen (über-)lebenswichtige Organismen sind, hat sich in interessierten Kreisen längst herumgesprochen. Auch nicht unbedingt umweltbewegte Menschen bekommen angesichts des inzwischen buchstäblich offensichtlichen Waldsterbens eine Ahnung davon, was ihnen zukünftig verlorengehen wird, wenn sich nichts ändert. Und nicht zuletzt geht es genau darum in diesem Buch mit den vielen großformatigen grün-schwarzen Grafiken. Denn um zu verstehen, was sich ändern muss, ist das Verständnis der Ursachen und Zusammenhänge und des Systems Wald selbst notwendig. Bis zu einem gewissen Punkt liefert Das Waldbuch diese Informationen in Form von teilweise ebenfalls recht komplexen Grafiken, die aber erwartungs- und naturgemäß dem wohl dem Marketing geschuldeten Untertitel „Alles, was man wissen muss“ nicht gerecht werden können. Lesen Sie weiter auf Kulturstrom

Sonntag, 7. Februar 2021

Fährten lesen und Spuren suchen

Das Handbuch

Es beginnt meist so harmlos: Man streift durch Wald und Flur und der Blick fällt auf eine Spur von Pfotenabdrücken um Schnee, im Schlamm oder im weichen Boden des Waldweges. Manchmal führt sie den Weg entlang, manchmal kreuzt sie hin und her, manchmal verschwindet sie im Gebüsch oder verblasst, endet einfach irgendwo. War es ein Hund, eine Katze, gar eine wilde? Oder vielleicht ein Fuchs, Waschbär, Luchs? Die Phantasie beginnt sich selbständig zu machen, wenn sich dem inzwischen geschärften Blick andere Spuren, etwa von Wildschweinen, Rehen oder Hasen offenbaren. Aber Phantasie ist das eine, Wissen das andere. Und so neigt der naturfreundliche aber doch ein wenig unerfahrene Spaziergänger dazu, sich mit geeigneter Literatur auszustatten, wie beispielsweise dem Handbuch des englischen Biologen Nick Baker, Fährten lesen und Spuren suchen. Weiter auf Kulturstrom