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Freitag, 6. Dezember 2019

Weihnachtliche Vorratsdatenspeicherung



. . . in innovativer Salzteigtechnologie

Während die NSA sich einen Supercomputer nach dem anderen zulegt und immer neue und  mächtigere Spähprogramme entwickelt, befindet sich mein analoger Pfotenabdruckscanner mit integriertem 3D-Permanentspeicher noch in der Entwicklungsphase.  Ausgangsmaterial und Herstellung des Gerätes können dabei ebenso als ausgereift gelten, wie die Verarbeitung der gewonnenen Daten. Der Pfotenscanvorgang bei renitenten Staatsbürgern allerdings ist noch erheblich verbesserungsbedürftig.

Sonntag, 18. Juni 2017

Designerpets

Ich habe gerade auf "Animal Planet" eine Rassekatzenvorstellung gesehen, also die Beschreibung besonders ausgefallener Hauskatzenzüchtungen (amerikanischer Beitrag). Statt einer ermüdenden und unergiebigen Diskussion um das Thema Haustierzucht hier mal der Anfang einer sehr persönlich geprägten Kurzgeschichte, die ich vor vielen Jahren geschrieben und 2012 in meinem Katzengeschichten-Büchlein "Mit Katzenaugen" publiziert habe.

Brobble

Auf den ersten Blick sah sie aus, wie eine Katze. Genauer gesagt, wie eine stinknormale, rotgetigerte Hauskatze. Aber Brobble war etwas Besonderes. Sah man nämlich genauer hin, konnte man den großen Nagezahn erkennen, den Brobble gelegentlich entbIößte, wenn die Langeweile in ihrem kleinen Käfig sie wieder einmal gähnen ließ. Dann konnte man auch sehen, dass Brobble sonst keine Zähne hatte. Auch die Pfoten hätten eher von einem Hund stammen können und die Ohren, ja die Ohren waren durchaus ein wenig zu groß geraten. Nur ein wenig, so dass es anfangs gar nicht auffiel. Früher, als auch die anderen Käfige des kalten, gekachelten Labors noch gefüllt waren, da hatte Brobble sich oft mit ihren Leidensgenossen unterhalten. Da saßen Karnickel, Katzenfutter fressend - denn sie hatten das Gebiss mitbekommen, das eigentlich Brobble haben müsste. Da drängten sich Hunde, Meerschweinchen und Nasenbären hinter den trennenden Gittern, alle auf den zweiten Blick irgendwie anders, als normale Hunde, Meerschweinchen oder Nasenbären.

Freitag, 7. Oktober 2016

Die Schiffskatzencrew der Zeeland

Aus Folge 14: "Klar Schiff zum Gefecht!"

 „Segel Steuerbord achteraus!“
Der Ruf des Matrosen brachte nicht nur die Zweibeiner in Bewegung. Auch die Katzen konnten der aufgeregten Stimme entnehmen, dass sich irgendetwas Besonderes tat. Das fremde Schiff war bereits vollständig vor dem Horizont zu erkennen, als es der Matrose gemeldet hatte. Trotz Flaute hielt es unter vollen Segeln direkt auf die Zeeland zu.


Die Schiffskatzencrew der Zeeland, Rotbart, Seetiger, Newton, Jack Tiger, Grotebroer und Kleinebroer beobachteten neugierig das näherkommende Schiff.
http://www.fortschrift.net/wolfgang-schwerdt-schiffbruch-vor-sumatra-folge-14/

Sonntag, 26. April 2015

Die unheimliche Verwandlung des Katers B.

Eigentlich ist Benno alias Schwarzbär, alias Bärchen ein ganz normales gemütliches Katzentier. Und abgesehen von den typischen wilden 5 Minuten, die beinahe jeden ordentlichen Katerbären täglich mehrmals heimsuchen, ist die Pose auf dem nebenstehenden Bild für den felinen Bestager durchaus charakteristisch.

Aber gelegentlich macht der Schwarze eine Entdeckung der besonderen Art.

Mittwoch, 22. April 2015

Wolfgangs kreativer Produkttest



Eine subjektive Bewertung von Schröder’s mineralische Klumpstreu

Um es gleich vorweg zu nehmen, unser Kater liebt das Zeug. Und wenn es nach ihm ginge, wäre wohl der gesamte Fußboden fürs jederzeitige ungehemmte Scharren mit dem „nachhaltigen Produkt höchster Güte“ bedeckt. Aber es geht nicht nach dem Kater und das „Naturprodukt aus Deutschland“ richtet sich auch nicht unbedingt nach den Werbeversprechen.

Donnerstag, 23. Mai 2013

Wie Katz mich um die Pfote wickelt



ein Beitrag zur Blogparade von Tina Krogulls Miscellaneous


Zu dem Thema "Sie haben uns in ihrer Pfote" hat Tina Krogull auf ihrem Blog Miscellaneous eine Blogparade auf die Beine gestellt. Dort erfährt der geneigte Leser auch, was eine Blogparade überhaupt ist. Mein Beitrag zum Thema beginnt mit der Feststellung, dass Katzen ganz allgemeine, offensichtlich angeborene Strategien haben, ihre Menschen um die Pfote zu wickeln. Aber dann gibt es doch noch das spezielle, auf den jeweiligen Menschen zugeschnittene Instrumentarium, die individuelle Hilfestellung unserer Pelzgenossen für den begriffsstutzigen Zweibeiner, wie die folgenden Zeilen zeigen.

Dienstag, 21. Juni 2011

Irgendwo in „Katzenhausen“

Die wilde Jule und die Dreierbande

Irgendwo in „Katzenhausen“, also gleich bei mir nebenan lebt die kleine Jule. Eine zierliche junge Katze mit spitzem Gesichtchen und großen Ohren, es würde mich nicht wundern, wenn da ein Serval mitgemischt hätte. Welche Kater aus dem Ort für die charakterstarke Julchen mitverantwortlich sind, wird – wie bei vielen anderen Samtpfoten in diesem Dorf – wohl immer ein Geheimnis bleiben.




Julchen hat jedenfalls ein schönes zu Hause gefunden, mit Freigang und zwei fürsorglichen und imposanten Kateronkeln, dem roten Flori und dem graubraunen Findus, an denen andere Fellnasen erst einmal vorbei müssen, wollen sie der Kleinen gegen ihren Willen zu nahe treten.
Findus und Flori wissen sich im Dorf durchaus Respekt zu verschaffen, eigene Nachkommen können sie den unzähligen Würfen im Ort allerdings nicht hinzufügen, dafür haben die Menschen vernünftiger Weise schon vor langer Zeit gesorgt.

Aber Julchen, das Katzenkind aus dem letzten Jahr hat seine Kastration noch vor sich, vor allem jetzt, das sie doch sehr früh ihre Jungen, drei Stück an der Zahl, bekommen hat. So ohne weiteres hatte noch niemand damit gerechnet, obwohl das selbstbewusste Kätzchen ebenso wie ihre Onkels täglich im Dorf herumstreunte. Dabei hatte sie ganz offensichtlich so manches Abenteuer mit dem einen oder anderen Kater, der sich so auffällig unauffällig um das Wohnhaus Julchens herumdrückte.

Wie dem auch sei, Julchens Bäuchlein wurde dicker und dicker und Julchen selbst in den letzten Tagen immer unruhiger. Und schließlich gab es keinen Zweifel, im Bäuchlein herrscht reges Leben und Treiben. Vor wenigen Tagen nun, oder besser eines sehr frühen Morgens, stand Julchen maunzend vor der Zimmertür der Menschin, um die Geburt ihres ersten Kätzchens zu melden.

Die beiden anderen folgten bald und als sei es das Selbstverständlichste von der Welt, war aus dem kleinen, mit den dicken Onkels raufenden Wildfang eine fürsorgliche und souveräne Katzenmutter geworden.















Und so ist die Katzengemeinde unseres kleinen Dorfes um einen Zwuntsch, eine Mauzi und eine Sari reicher.