Posts mit dem Label Wissenschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wissenschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 9. September 2026

Der Elefant, der sich sein Kopfkissen bastelte

Persönlichkeit und Intelligenz der Tiere

Die Erkenntnis, dass auch nichtmenschliche Tiere, insbesondere Säugetiere, Lebewesen mit Intelligenz, Lernfähigkeit, Charakter und Individualität sind, hat sich bei vielen Menschen schon herumgesprochen. Und wer mit einem geliebten Haustier zusammenlebt, der hat in der Regel ohnehin keinen Zweifel daran, welche intellektuellen und kommunikativen Fähigkeiten so ein nichtmenschliches Familienmitglied an den Tag legt. Doch solche erfahrungsbasierten Erkenntnisse wurden in der Wissenschaft lange Zeit ignoriert oder bestritten. Der Zoologe Walter A. Sontag beschreibt nun in seinem Buch nicht nur, wie sich die wissenschaftliche Erforschung des Tierverhaltens und -bewusstseins entwickelt hat und zu welchen erstaunlichen Ergebnissen die Forscher inzwischen gelangt sind.

Samstag, 13. Dezember 2025

Alles ist Ökologie

In seinem Buch „Alles ist Ökologie“ sucht der Professor für Ökologie, Zoologie und Evolution“ den Schlüssel zum Verständnis unseres Verhaltens. Ausgehend von der Interaktion von Organismen mit Ihresgleichen und der Umwelt, bewegt sich Mark Maraun dabei nach eigener Aussage an der Schnittstelle zwischen Ökologie und Philosophie.

Dienstag, 16. September 2025

Sharkpedia

Die erstaunliche Welt der Haie

Im Vergleich zu anderen Tierklassen versammeln sich unter dem Begriff Hai mit 541 relativ wenig bekannte Arten. Zählt man noch die anderen Knorpelfische wie Rochen und Seekatzen hinzu, kommen wir auf rund 1250 Arten. Demgegenüber schlagen die Knochenfische mit mehr als 38.000 noch heute lebenden Arten zu Buche. Doch die Haie und ihre knorpeligen Verwandten üben inzwischen eine besondere Faszination auf uns Menschen aus, nicht zuletzt sicherlich auch deshalb, weil wir über viele von ihnen nur sehr wenig wissen, über manche gar nichts.

Samstag, 17. Mai 2025

In Sammlung entdeckt: 40 neue philippinische Schmetterlingsarten

Forschungsteam des Museums für Naturkunde Berlin trägt zur Erfassung globaler Artenvielfalt bei

(c) Volker Borhmann & Eran Wolff

Pressemitteilung des Museums für Naturkunde Berlin vom 12.05.2025: Forschende des Museums für Naturkunde Berlin haben in zwei aktuellen Studien insgesamt 40 bisher unbekannte Schmetterlingsarten aus den Philippinen beschrieben. Dabei haben sie Material aus der Sammlung untersucht, was die hohe Relevanz naturkundlicher Sammlungen bei der Biodiversitätsentdeckung unterstreicht. Die neuen Arten gehören zur Gruppe der Zünslerfalter (Crambidae) – einer vielfältigen Familie mit oft unscheinbaren, aber ökologisch bedeutenden Faltern. Die Entdeckungen basieren auf der sogenannten Integrativen Taxonomie, die genetische und äußere Merkmale kombiniert, um Arten sicher zu identifizieren.

Freitag, 16. Mai 2025

Wenn Fledermäuse wie Babys babbeln

Babbelndes Jungtier der großen Sackflügelfledermaus Saccopteryx bilineata im Tagesquartier, mit Mutter im Hintergrund (Bildnachweis: Michael Stifter; Lautäußerungsnachweis: Ahana A. Fernandez)


Pressemitteilung des Museums für Naturkunde Berlin vom 13.05.2025:
Als Baby sind wir auf unsere Umgebung und soziale Interkationen angewiesen, um sprechen zu lernen. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass auch bei Fledermausbabys der großen Sackflügelfledermaus Saccopteryx bilineata mütterliches Feedback wichtig ist, um Singen zu lernen. Ein Team von Wissenschaftlerinnen des Museums für Naturkunde Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin hat die vokale Entwicklung und das mütterliche Feedback an wilden Fledermäusen über mehrere Jahre untersucht. Diese Studie, die im Dschungel von Panama und Costa Rica durchgeführt wurde zeigt, welche Rolle soziale Faktoren beim vokalen Lernen von Säugetieren spielen.

Montag, 5. Mai 2025

Die verborgene Tierwelt unserer Städte

Marco Granata, Biologe und Naturautor aus dem norditalienischen Susatal, zieht für ein Jahr in die Stadt und entdeckt, nach ausgiebigem Fremdeln mit der Hektik, dem Lärm und dem Grau seiner neuen Lebensumgebung, die vielfältigen Ökosysteme und tierlichen Lebensräume inmitten der von Menschenhand geschaffenen Steinlandschaften. Schließlich ist er zum Forscher der Stadtökologie geworden und hat mit „Die verborgene Tierwelt unserer Städte“ einen städtischen Naturführer geschaffen.

Dienstag, 25. März 2025

Wer ruft da?

Fledermäuse lösen sensorische Konflikte und erkennen Täuschungsversuche

Saccopteryx bilineata (c) Michael Stifter


Pressemitteilung des Museums für Naturkunde Berlin:
Würden Sie jemandem helfen, der um Hilfe ruft, wenn diese Person unversehrt direkt vor Ihnen steht? Wahrscheinlich nicht – und Fledermäuse haben ähnliche Vorbehalte, wie eine neue Studie in Current Biology zeigt. Forschende vom Museum für Naturkunde Berlin und der Universität Neapel Federico II zeigen, dass Fledermäuse visuelle oder geruchliche Eindrücke mit akustischen Signalen abgleichen, um die Realität einer Situation einzuschätzen.

Samstag, 15. März 2025

5700 Jahre Sturmgeschichte

Forschungsteam analysiert Sedimentschichten in der Karibik – Hurrikan-Häufigkeit nimmt langfristig zu

(Pressemitteilung Universität Göttingen 14.03.2025) Die Anzahl tropischer Stürme und Hurrikane in der südwestlichen Karibik hat in den vergangenen 5700 Jahren kontinuierlich zugenommen – und um ein Vielfaches in den vergangenen Jahrzehnten. Das zeigt eine umfangreiche Rekonstruktion von Seesedimenten im „Great Blue Hole“, einer Unterwasserhöhle vor der Küste von Belize. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Frankfurt und mit Beteiligung der Universität Göttingen konnte dadurch die bislang umfassendste Liste von Sturmereignissen in dem Gebiet erstellen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Science Advances erschienen.

Drohnenaufnahme aus 200 Metern Höhe mit Blick nach Osten, die das „Great Blue Hole“ mit der in der Mitte verankerten Bohrplattform zeigt. Im Hintergrund ist der windzugewandte Rand des Lighthouse Reef Atolls zu sehen. - © E. Gischler

Montag, 24. Februar 2025

Neue Sauropodenfunde in Rumänien revolutionieren Wissen über inselbewohnende Saurier Europas

Pressemitteilung Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung

Das Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren markierte den dramatischen Untergang der Dinosaurier. Doch unser Verständnis dieses Massenaussterbens wurde bisher stark von Fossilien aus Nordamerika geprägt. Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Verónica Díez Díaz vom Museum für Naturkunde Berlin zeigt nun auf Grundlage zweier neuer Dinosaurierfunde aus Rumänien, wie bedeutend Europas Fossilienfunde für ein umfassenderes Bild dieser Aussterbeperiode sind.

Sonntag, 2. Februar 2025

Fledermausrufe enthüllen individuelle Persönlichkeitsmerkmale

© Marco Tschapka_1
Pressemitteilung, : Forscherinnen des Museums für Naturkunde Berlin fanden heraus, dass soziale Lautäußerungen von Fledermäusen wichtige Hinweise auf ihre individuellen Persönlichkeitsmerkmale geben können. Die in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B veröffentlichte Studie zeigt, dass bei der nektarfressenden Fledermaus Glossophaga soricina handleyi Proaktivität, Neugier und Mut eng mit der Häufigkeit sozialer Rufe verknüpft sind.

Samstag, 28. September 2024

Die Entdeckung allen Lebens

Carl von Linné, Georg-Louis de Buffon und die Erforschung der Natur.

Das 18. Jahrhundert war eine Zeit wissenschaftlicher Erkenntnisse, die dazu beitrugen, unsere Sicht auf die Welt gravierend zu verändern. Dabei fand Wissenschaft in diesem Jahrhundert in einem aus heutiger Sicht skurrilen gesellschaftlich-religiösen Rahmen statt, aus dem auszubrechen, sich die wenigsten leisten konnten. Die Protagonisten dieses Buches, Carl von Linné und Georg-Louis de Buffon verkörpern in diesem Zusammenhang gewissermaßen Gegenpole (nicht nur) bei der Herangehensweise an ihr Ziel, „erstmals alles Leben auf der Erde zu finden, zu verstehen und zu benennen.“ Der amerikanische Journalist, Jason Roberts, hat die Biografien der Kontrahenten in die von ihnen wesentlich beeinflusste und faszinierende Geschichte der Entdeckung der Tiefenzeit, der Evolution und die Entstehung der Biologie in großartiger Weise eingebettet.

Mittwoch, 8. Mai 2024

Der Schutz unserer Meere

Gefährdungen, Chancen und Rechtslage eines einzigartigen Ökosystems

Wohl kaum ein Lebensraum auf der Welt ist (dem homo sapiens) noch so unbekannt, wie das Meer. Das liegt vor allem daran, dass das Meer zwar natürlicher Lebensraum für unzählige Organismen und Spezies, nicht aber des Menschen ist. Gleichwohl stellt das Meer eine zentrale ökologische Lebensgrundlage des Menschen und der anderen erdgebundenen Organismen dar. Doch mit Beginn des industriellen Zeitalters wurde diese fremde Welt zum Gegenstand ungebremster wirtschaftlicher Begierden. Und während die Zusammenhänge zwischen Raubbau an der Natur, Artensterben und Klimawandel an Land zumindest so weit erforscht sind, dass man der verheerenden Entwicklung bei entsprechendem politischem Willen mit nationalen und internationalen Schutzmaßnahmen und -programmen noch einigermaßen entgegensteuern könnte, stellt das Meer eine völlig andere Herausforderung dar, auf die die terrestrischen Programme und Regelwerke nur bedingt anwendbar sind.

Donnerstag, 11. April 2024

Weg mit der industriellen Landwirtschaft

Globale Studie: Diversifizierte Landwirtschaft stärkt Ernährungssicherheit und biologische Vielfalt

Nachhaltige Rinderhaltung in Meta, Kolumbien. Im Rahmen nachhaltigerRinderhaltungspraktiken wird die Milchproduktion gesteigert.
Quelle: Edilson Ortiz Arango




Pressemitteilung der Universität Göttingen vom 05.04.2024
Mischung von Viehhaltung und Ackerbau, Integration von Blühstreifen und Bäumen, Wasser- und Bodenschutz und vieles mehr: Eine umfangreiche globale Studie unter der Leitung der Universitäten Kopenhagen und Hohenheim und mit Beteiligung der Universität Göttingen hat die Auswirkungen einer diversifizierten Landwirtschaft untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: Die positiven Effekte auf Menschen und die Umwelt nehmen mit jeder Maßnahme zu, während negative Auswirkungen kaum zu finden sind. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse in der Fachzeitschrift Science.

Samstag, 2. März 2024

Elefanten, Giraffen & Co fördern vielfältige Ökosysteme

Forschungsteam zeigt mit Meta-Analyse enorme ökologische Bedeutung großer Pflanzenfresser

Spießböcke
Quelle: Andrew J. Abraham
(Pressemitteilung der Universität Göttingen vom 28. Februar 2024) Elefanten in Europa, Riesen-Wombats in Australien und Bodenfaultiere in Südamerika – solche großen Pflanzenfresser prägten viele Millionen Jahre lang die Ökosysteme an Land. Viele starben aus, als der Mensch sich global ausbreitete. Welche dramatischen Folgen das für die Ökosysteme hatte, ist nicht vollständig geklärt. Im Vergleich zu früher sind große Pflanzenfresser selten geworden. Heute sind die Arten mit weniger Individuen vertreten und viele sind vom Aussterben bedroht. Dabei beeinflussen wildlebende große Pflanzenfresser die Ökosysteme weiterhin in vielerlei Hinsicht von den Böden über die Pflanzen und kleineren Tiere bis zur strukturellen Vielfalt der Landschaft. Das zeigt ein internationales Team unter der Leitung von Forschenden der Universitäten Göttingen und Aarhus (Dänemark) mit einer Meta-Analyse über sechs Kontinente hinweg. Sie kommen zu dem Schluss, dass Schutz- und Wiederherstellungsmaßnahmen große Pflanzenfresser einbeziehen sollten – auch, um Ökosysteme widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution veröffentlicht.

Sonntag, 18. Februar 2024

Unterirdisches Leben: Wühlen, graben, buddeln in der Urzeit

Pressemitteilung des Museums für Naturkunde Berlin vom

Abb 1
Ein Forschungsteam um Erstautor Dr. Lorenzo Marchetti vom Museum für Naturkunde Berlin hat erstmals das Grabverhalten von Wirbeltieren aus dem langen Zeitraum von Devon bis Trias untersucht. Sie lebten also vor etwa 400 bis 200 Millionen Jahren – auch unterirdisch. Einige der untersuchten Fossilien wurden im Rahmen des laufenden BROMACKER-Forschungsprojekts entdeckt. Die Erforschung grabender Wirbeltiere der Fossillagerstätte im Thüringer Wald lässt über Vergleiche mit anderen Funden weltweit Schlussfolgerungen über Ursprung und frühe Evolution des Grabverhaltens von Wirbeltieren zu. Sie liefert außerdem neue Erkenntnisse über den klimatischen Wandel auf unserer Erde. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Earth-Science Reviews veröffentlicht.

Donnerstag, 8. Juni 2023

Tooth and Claw

Top Predators oft he World

Wie bereits der Titel verrät, handelt es sich diesem Buch über die Beutegreifer, die an der Spitze der Nahrungskette stehen, um eine englischsprachige Publikation, von der ich mir wünsche, dass sie demnächst auch als deutschsprachige Lizenzausgabe erscheinen wird, um mehr Menschen auch hierzulande zu erreichen.

Freitag, 30. Dezember 2022

Von schrumpfenden Tintenfischen und windfesten Eidechsen

Faszinierende Antworten der Natur auf die Klimakrise 

„Wenn Heuschrecken, Hummeln und Schmetterlinge in der Lage sind, ihr Verhalten zu ändern, dann wir doch sicherlich auch.“ Mit diesem hoffnungsvollen Satz am Ende seines Vorworts, bringt der US-amerikanische Autor Thor Hanson seine Motivation zum Schreiben des Buches auf den Punkt. Tatsächlich sind die Anpassungs- und Veränderungsfähigkeiten vieler Lebensformen geradezu phänomenal und die Lektüre dieses Buches vermittelt einen Eindruck von der Komplexität und Widerstandsfähigkeit des Lebens, die es sich lohnt, mit dem Autor gemeinsam zu erleben.

Sonntag, 11. Dezember 2022

Die Weisheit der Füchse

Schlau, verspielt und fürsorglich – was wir von den gewitzten Überlebenskünstlern lernen können, so lautet der Untertitel des Buches der Autoren Dag Frommhold und Daniel Peller. Mit diesem Titel stapeln die ausgewiesenen Fuchsexperten zweifellos tief. Denn erfreulicherweise geht es in diesem Buch tatsächlich in erster Linie um den Fuchs, seine Eigenschaften, seine Individualität, Intelligenz, natürlich die Biologie, Sozialverhalten, Kultur und nicht zuletzt seine Kulturgeschichte. Die gelegentlich zwangsläufig etwas konstruiert wirkenden (weil einfach nicht übertragbaren) aber in diesen Ludwig-Büchern offensichtlich obligatorischen „Lehrweisheiten“ fallen glücklicherweise kaum auf und lassen sich problemlos in Kauf nehmen, denn die Lektüre des Buches macht einfach Spaß und ist einfach spannend.

Die letzten Tage der Dinosaurier

Das Leben ist zäh, nahezu unverwüstlich, jedenfalls als Ganzes betrachtet. Bei den Lebensformen sieht das schon ganz anders aus, wie das Aussterben der Dinosaurier zeigt. Die Folgen des Einschlag des rund 11 Kilometer langen Asteroiden vor rund 66 Millionen Jahren auf der alten Yucatán-Halbinsel war verheerend. Nicht nur für die Dinosaurier, sondern für das gesamte Ökosystem des Mesozoikums am Ende der Kreidezeit. In ihrem Buch beschreibt die US-amerikanische Wissenschaftsredakteurin Riley Black wesentlich mehr als nur „die letzten Tage der Dinosaurier“ und auch der Untertitel „Warum ihr Ende unser Anfang war und was ein Asteroid damit zu tun hat“ gibt nicht annähernd wieder, in was für aufregende Welten die Autorin ihre LeserInnen entführt.

Donnerstag, 3. November 2022

Über das Aussterben des Blaubocks

Erkenntnisse aus der Sequenzierung von Paläogenomen vom afrikanischen Kontinent

Künstlerische Zeichnung des Blaubocks
Pressemitteilung mfn Berlin 03.11.2022: Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Museums für Naturkunde Berlin (mfn) und der Universität Potsdam hat die ersten beiden Kerngenome des ausgestorbenen Blaubocks sequenziert. Eines der Genome ist mit circa 9.950 Jahren das bislang älteste sequenzierte vom afrikanischen Kontinent. Die genomischen Daten erlauben Einblicke in das Aussterben einer Art. Der Blaubock ist die einzige große afrikanische Säugetierart, die historisch ausgestorben ist. Die Ergebnisse, die in Molecular Biology and Evolution, publiziert sind, zeigen, dass der Blaubock trotz geringer Populationsgröße die klimatischen Veränderungen der letzten 10.000 und mehr Jahre überlebte, bis die europäischen Siedler im 17. Jahrhundert die Art durch Bejagung ausrotteten.