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Samstag, 3. August 2024

Unlearn CO2

Zeit für ein Klima ohne Krise | Konstruktive Lösungen für eine post-fossile Welt von morgen

Eine persönliche Empfehlung!
Am ersten August 2024 war es so weit. Die Macher der Treibhauspost, ein Kollektiv von engagierten Klima-Journalisten haben mit UnlearnCO2 ihr erstes Buch herausgegeben. Nun habe ich dieses Buch noch nicht gelesen und dennoch erlaube ich mir, an dieser Stelle eine Kaufempfehlung auszusprechen. Denn die Arbeit der Kollegen der Treibhauspost haben mich seit ihrem ersten Newsletter, den man kostenlos abonnieren kann, hinsichtlich ihrer gründlichen Recherchen, ihrer konstruktiven Analysen und ihrer Artikel, die nicht nur Perspektiven aufzeigen, sondern auch über den CO2-Tellerrand hinausschauen (denn der Klimawandel ist eben weitaus mehr als nur ein Treibhausgas-Problem), von ihrer Arbeit überzeugt. Und natürlich habe ich mir auch die Leseproben des Buches angeschaut und erlaube mir vor diesem Hintergrund eine Passage der Buchvorstellung der Macher in der Treibhauspost zu zitieren:

„Von Anfang an stand fest, dass wir nicht einfach noch ein Buch über die Ursachen und Probleme der Klimakrise machen wollten, davon gibt es schon so viele tolle. Deshalb haben wir uns gefragt: Worüber müssen wir dringend mehr sprechen? Wie können wir sinnvoll zur Klimadebatte beitragen?

Unsere Antwort: ein Sammelband voller Klimalösungen. Dafür haben wir zusammen mit Claudia Kemfert einige der inspirierendsten Menschen aus Wissenschaft, Journalismus und Aktivismus zusammengetrommelt.

Die Autor*innen von Unlearn CO₂ haben augenöffnende, teils sehr persönliche Texte geschrieben. Sie machen deutlich, wie wir unsere Abhängigkeit von CO₂ endlich verlernen können. Und zwar in allen Bereichen unserer Gesellschaft.“

Claudia Kemfert, Julien Gupta, Manuel Kronenberg (Hrsg.): Unlearn CO2. Zeit für ein Klima ohne Krise | Konstruktive Lösungen für eine post-fossile Welt von morgen. Ullstein 2024, Gebunden, 336 Seiten. 978-3-550-20298-8
Meine Empfehlung: ImAutorenwelt-Shop kaufen

 

 

Dienstag, 17. Januar 2023

Neuerscheinung! Südpazifische Abenteuer

Heute erschienen: Der dritte Band der historischen Schiffskatzenromanreihe Rotbartsaga

1658 tritt Rotbart mit seiner Crew seine zweite große Reise, diesmal in den Südpazifik, an. Dort erwartet sie ein befremdliches Universum ganz ohne Katzen, dafür aber mit stinkenden Teufeln, Monstervögeln, Riesenhüpfern und Zweibeinern, die über unheimliche spirituelle Kräfte verfügen. Als ob das noch nicht genug ist, haben es die Schiffssamtpfoten auch noch mit einem wahnsinnigen Kapitän zu tun, der den Zorn der Klabautermiez auf sich zieht. Zurück in bekannten Gefilden treffen sie in den ostindischen und südafrikanischen Katzenspelunken auf alte Bekannte und bei ausgiebigen Gelagen wird so manches Abenteuer, hinter vorgehaltener Pfote erzählt, noch etwas wilder und der Kampf noch ein bisschen gefährlicher. Aber nicht einmal für den legendären Käpt'ns Dream oder kurz Dreamie, einem Fleisch-Cheddar-Minze-Pie, würden sie die Planken missen wollen, die für Schiffskatzen die Welt bedeuten.

Das Buch ist überall im Buchhandel oder im autorenfreundlichen Onlineshop Autorenwelt-Shop beziehbar.

Dienstag, 20. September 2022

Verlosung Tierliche Migranten

Es ist ein Grund zum Feiern! Der zweite Band meiner Reihe „zur Kulturgeschichte des anthropogenen Artensterbens“ wird in wenigen Wochen im Überall im Buchhandel zu erhalten sein. Es war (auch emotional) ein hartes Stück Arbeit, aber ich bin sicher, dass es sich gelohnt hat.

Und deshalb möchte ich auch meine LeserInnen (und die, die es werden wollen) an dem Ereignis mit einer kleinen aber feinen Verlosung beteiligen:

Es ist ganz einfach: Ihr kommentiert unter diesem Post warum ihr das Buch „Tierliche Migranten“ (hier der Klappentext) unbedingt haben möchtet, was euch an diesem Thema besonders interessiert und schon seid ihr im Lostopf und könnt ein persönlich signiertes Exemplar der Sonderausgabe für Lesungen (Taschenbuch 14,8 x 21 mm, 244 Seiten, zahlreiche s/w Abbildungen) samt Lesezeichen, einen Magnetbutton (Rotbarts wilde Verwandte) und die exklusive Tierliche-Migranten-Tasse als Paket gewinnen. Innerhalb von Deutschland sogar portofrei.

Die ganze Aktion läuft bis zum 30.09.2022.


 

Sonntag, 31. Oktober 2021

Extinction. Das große Sterben

Tierstudien 20/2021

„Extinction. Das große Sterben bildet […] einen der ersten deutschsprachigen Sammelbände im Kontext des neuen Forschungsfeldes der Extinction Studies.“ (Hrsg. Jessica Ullrich)

Eine Aufsatzsammlung zum anthropogenen Ökozid aus tierlicher Perspektive

Verlagstext: Das sechste Massenaussterben von Flora und Fauna hat bereits begonnen. Die politischen Maßnahmen und zivilgesellschaftlichen Kampagnen, die darauf abzielen, die Katastrophe noch zu stoppen oder wenigstens einzudämmen, werden meist damit begründet, dass Tiere und Pflanzen verloren gehen könnten, die Menschen das Überleben sichern oder die der Menschheit in Zukunft nützlich sein könnten. In dieser Ausgabe von Tierstudien wird der Blick umgekehrt und das Artensterben von den Tieren aus perspektiviert, um auf weniger anthropozentrische Weise für den Erhalt von Arten und Individuen zu argumentieren. […] Im Fokus der Artikel stehen u. a. ausgestorbene Elefanten, die letzten Wandertauben, verschwundene Nebelparder und gefährdete Insekten, aber auch erfolgreicher Fischschutz, Rewilding-Narrationen und taxidermische Präparate bedrohter Spezies. Die Beiträge thematisieren musikethnologische, ethische, kultur- und literaturwissenschaftliche und theologische Debatten zum anthropogenen Ökozid sowie Fragen der zwischenartlichen Gerechtigkeit.

Rotbarts wilde Verwandte

Vor diesem Hintergrund freue mich ganz besonders, dass auch ich mit einem Beitrag in dieser Ausgabe der Neofelis-Tierstudien vertreten sein darf. Die Herausgeberin Jessica Ullrich schreibt dazu im Editorial u.a.:

„Ausgehend von seiner Mitte des 17. Jahrhunderts angesiedelten Romanserie über die Reisen des seefahrenden Katers Rotbart erzählt Wolfgang Schwerdt eine Kulturgeschichte des anthropogenen Artensterbens. […] Passend für eine Publikation im Neofelis Verlag steht der Nebelparder und sein Bedrohungsstatus im Zentrum. Dabei beleuchtet Wolfgang Schwerdt dessen wichtige Rolle in den Mythen der indigenen Bevölkerung genauso wie Arterhaltungsprogramme, die ohne begleitenden Habitatschutz zum Scheitern verurteilt sind.“

Moralische und Tierethische Fragestellungen

Ein Blick in das Inhaltsverzeichnis der 20. Ausgabe der Tierstudien und die Lektüre des Editorials zeigt, unter welchen spannenden, aufschlussreichen und ungewöhnlichen Perspektiven das menschengemachte Massenaussterben behandelt werden kann. Die Lektüre dieser Ausgabe sollte man sich jedenfalls nicht entgehen lassen, werden hier doch auch Fragen aufgeworfen, die kaum öffentlich diskutiert werden. So „müsste vielleicht grundsätzlicher überlegt werden, ob ein Genpool in Gefangenschaft erhalten werden sollte, wenn das Habitat in freier Wildbahn unwiederbringlich zerstört ist, bzw. ob der Schutz einer Art es wert ist, dass seine Individuen dauerhaft nur in Gefangenschaft überleben können.“ (aus dem Editorial).

Das Inhaltsverzeichnis sowie das vollständige Editorial mit der inhaltlichen Vorstellung aller Beiträge findet sich hier auf der Verlagsseite als Leseprobe

Jessica Ullrich (Hrsg.): Extinction. Das große Sterben. Tierstudien 20/21. Neofelis 2021. Softcover 186 Seiten