Laufzeit: 5. Dezember 2025 bis 29. November 2026
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Plakatmotiv
KATZEN! ©
MARKK, Design: Rocket & Wink
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Laufzeit: 5. Dezember 2025 bis 29. November 2026
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Große Sonderausstellung ab 10. Oktober im Übersee- Museum Bremen

Keyvisual der Ausstellung Kult Katze
Kaum ein Tier fasziniert die Menschheit seit Jahrtausenden so sehr wie die Katze. Verehrt und gefürchtet, mystifiziert und vermenschlicht, wild und zugleich vertraut: Ab dem 10. Oktober 2026 widmet das Übersee-Museum Bremen diesem außergewöhnlichen Tier die große Sonderausstellung „Kult Katze!“. Auf rund 800 Quadratmetern zeigt die Ausstellung bis zum 30. Mai 2027 etwa 300 Exponate aus Asien, Afrika und Amerikas aus vier Jahrtausenden.
Die Ausstellung beleuchtet die kulturgeschichtliche Bedeutung von Großkatzen wie Löwe, Tiger, Leopard und Jaguar ebenso wie die Rolle der Hauskatze als Haustier, Popikone und Internetstar. Zu sehen sind unter anderem Katzenmumien aus dem Alten Ägypten, Leopardenobjekte aus Westafrika, japanische Maneki Neko und moderne Katzen-Memes. „Kult Katze!“ zeigt die Katze zugleich als evolutionäre Meisterin und kulturelle Ikone.
Tiere an Bord – Wissen, Ware, Wunder
Aus der Pressemitteilung des DSM: Am 2. Juli 2026 eröffnet die neue Sonderausstellung „Tiere an Bord – Wissen, Ware, Wunder“. Sie erzählt die Geschichten bekannter Hunde, Katzen, Pinguine und Affen, die als Maskottchen Berühmtheit erlangten und unsterblich wurden, und blinden Passagieren wie Schiffsbohrmuscheln und Schwarzen Witwen, die für Schreckmomente sorgten. Übergreifend steht die Frage im Mittelpunkt, wie tierische Spezies mithilfe von Schiffen reisten und bis heute verbreitet werden. In den Monaten nach der Eröffnung folgt ein umfangreiches Programm für Familien und deren Vierbeiner.
Meine LeserInnen werden sich kaum wundern, dass ich den Besuch dieser Ausstellung hier schon einmal empfehle, schließlich gibt es zwischen dem Ausstellungsthema und meinen Arbeitsschwerpunkten und Publikationen erhebliche Gemeinsamkeiten.
Mehr zur Ausstellung auf Kulturstrom: Pfoten, Federn, Fell
Frisch erschienen, Ausgabe 5
Die heutige Ausgabe des Kulturstrommagazins ist ganz dem Thema Mensch-Tier-Umwelt gewidmet. Dabei stehen nicht zuletzt die Caniden, also Hunde im Fokus der Betrachtungen. Das hat zum einen damit zu tun, dass ich einmal einen Beitrag zur Geschichte der Bordhunde verfasst habe und sich daraus, durchaus ein wenig unerwartet, eine ganze Bandbreite weiterer Themen ergeben haben.Und so komme ich im Laufe des Magazins gewissermaßen vom Hündchen aufs Stöckchen oder besser gesagt vom Bordhund über den Schoßhund von Jack London und seiner Frau bis hin zu den legendären Wildhunden der Südseeinsulaner. Das alles eingebettet in die kolonialen Auswüchse der Zeit des Hochimperialismus, deren rassistische Ideologien auch vor so großen Geistern wie Jack London nicht halt gemacht und sogar Einzug in die Wissenschaft, die Zoologie und den Tierschutz gefunden haben.
Es ist (und war auch für mich) immer wieder eine spannende Reise in die Vergangenheit mit ihren zivilisatorischen und ökologischen Verbrechen, die unsere Vorstellungswelt und teilweise auch Wertungen bis heute maßgeblich beeinflusst haben. Wir begegnen "Kopfjägern" und "Menschenfressern", skrupellosen Geschäftemachern und am Ende auch ökologischen Katastrophen und deren Leidtragenden, wie beispielsweise den Tasmanischen Teufeln. Und wir lernen unsere literarischen und wissenschaftlichen Helden wie beispielsweise Jack London oder Charles Darwin von einer ganz anderen Seite kennen.
Auch in diesem Magazin sind nicht nur ausgewählte Manuskripte meiner themenbezogenen Podcasts publiziert, sondern in Wort und Bild auch weitergehende Informationen sowie nicht eingesprochene Beiträge veröffentlicht. Insofern sind die Magazine eigenständige Publikationen die es sich lohnt, zu abonnieren.Aktion – unbedingt mitmachen!
Wenn es wie in diesem Magazin um Fragen der Evolution, des Rassismus und auch des Kolonialismus geht, dann darf mit Charles Darwin einer der bedeutendsten Vertreter der Evolutionstheorie natürlich nicht fehlen. Und wenn es in diesem Zusammenhang um die Südsee geht, dann sollte unbedingt auch mein Buch Tierliche Migranten auf der Leseliste interessierter Menschen stehen.
Aus diesem Grunde verlose ich unter allen Menschen, die zwischen dem 25. April bis zum 31. Mai 2026 Mitglied bei meinen Kulturstrom-Podcasts geworden sind, oder nachweislich ein neues Mitglied geworben haben, drei ExemplareDarwins Notizbuch (Neuware!) und ebenfalls drei Exemplare der Special-Edition von Tierliche Migranten.
Mit der Mitgliedschaft erwerben die
Hörenden und Lesenden nicht nur den Zugang zu den beiden
Romanprojekten Gordracs Auge und Erinnerungssplitter, sondern auch
die Möglichkeit sich die bisherigen und zukünftigen
Kulturstrommagazine kostenlos als PDF herunterzuladen.
Schattenwesen und Lichtgestalt
Ein in mehrfachem Sinne wirklich schönes Buch hat der oekom-verlag zusammen mit dem Fotografen und Textautor Berndt Fischer und dem Luchs-Experten Marco Heurich zum bei uns gerade wieder heimisch gewordenen Luchs herausgebracht. Dabei hat sich Fischer gewissermaßen ins „Wohnzimmer“ der faszinierenden wilden Katze begeben, in die Welt zwischen Licht und Schatten.
Wenn Mensch und Natur sich in die Quere kommen
Sieben Tiere, sieben Geschichten, sieben Begegnungen, mal skurril, mal melancholisch, mal humorvoll, immer aber nachdenklich stimmend und persönlich. Die Reise des niederländischen Journalisten Frank Westermann auf den Spuren des Polarreisenden Willem Barents‘ (16. Jh.) verbindet in Form einer literarischen Reportage persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse mit niederländischer Seefahrtsgeschichte, tierlichen Schicksalen und menschlicher Hybris.
Die erstaunliche Welt der Haie
Im Vergleich zu anderen Tierklassen versammeln sich unter dem Begriff Hai mit 541 relativ wenig bekannte Arten. Zählt man noch die anderen Knorpelfische wie Rochen und Seekatzen hinzu, kommen wir auf rund 1250 Arten. Demgegenüber schlagen die Knochenfische mit mehr als 38.000 noch heute lebenden Arten zu Buche. Doch die Haie und ihre knorpeligen Verwandten üben inzwischen eine besondere Faszination auf uns Menschen aus, nicht zuletzt sicherlich auch deshalb, weil wir über viele von ihnen nur sehr wenig wissen, über manche gar nichts.----------------------------------------
Wahlkampfteam Amselhausen
Katzenkultur hat sich diesmal für den schwarzen Sänger entschieden und zu seiner Unterstützung das Wahlkampfteam "Amselhausen" gegründet.
Bitte tretet dem Team bei, um diesen schwarzen Gesellen zum Vogel des Jahres zu küren.
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Aber natürlich möchte ich euch die Infos zu den anderen "Wettbewerbern" nicht vorenthalten. Schließlich geht es um mehr als Gewinnen, es geht darum, sie alle nicht zu verlieren!
Pro Wildlife warnt vor kalkuliertem Tabubruch
Pressemitteilung München / Nürnberg, 6. August 2025. Die Tier- und Artenschutzorganisation Pro Wildlife sieht in der Tötung von zwölf gesunden Guinea-Pavianen einen bewusst inszenierten Präzedenzfall: „Der Direktor des Tiergartens Nürnberg wollte ganz bewusst ein Exempel statuieren: Das Erschießen der Affen ist ein kalkulierter Tabubruch“, betont Laura Zodrow von Pro Wildlife. „Die Paviane sind nur der Anfang – andere Zoos sprechen bereits über die Tötung von Menschenaffen.“
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Forschungsteam des Museums für Naturkunde Berlin trägt zur Erfassung globaler Artenvielfalt bei
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| (c) Volker Borhmann & Eran Wolff |
Pressemitteilung des Museums für Naturkunde Berlin vom 12.05.2025: Forschende des Museums für Naturkunde Berlin haben in zwei aktuellen Studien insgesamt 40 bisher unbekannte Schmetterlingsarten aus den Philippinen beschrieben. Dabei haben sie Material aus der Sammlung untersucht, was die hohe Relevanz naturkundlicher Sammlungen bei der Biodiversitätsentdeckung unterstreicht. Die neuen Arten gehören zur Gruppe der Zünslerfalter (Crambidae) – einer vielfältigen Familie mit oft unscheinbaren, aber ökologisch bedeutenden Faltern. Die Entdeckungen basieren auf der sogenannten Integrativen Taxonomie, die genetische und äußere Merkmale kombiniert, um Arten sicher zu identifizieren.
Babbelndes Jungtier der großen Sackflügelfledermaus
Saccopteryx bilineata im Tagesquartier, mit Mutter im Hintergrund
(Bildnachweis: Michael Stifter; Lautäußerungsnachweis: Ahana A. Fernandez)
Pressemitteilung des Museums für Naturkunde Berlin vom
13.05.2025: Als Baby sind wir auf unsere Umgebung und soziale
Interkationen angewiesen, um sprechen zu lernen. Neueste Forschungsergebnisse
zeigen, dass auch bei Fledermausbabys der großen Sackflügelfledermaus
Saccopteryx bilineata mütterliches Feedback wichtig ist, um Singen zu lernen.
Ein Team von Wissenschaftlerinnen des Museums für Naturkunde Berlin, der
Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin hat die vokale
Entwicklung und das mütterliche Feedback an wilden Fledermäusen über mehrere Jahre
untersucht. Diese Studie, die im Dschungel von Panama und Costa Rica
durchgeführt wurde zeigt, welche Rolle soziale Faktoren beim vokalen Lernen von
Säugetieren spielen.
Marco Granata, Biologe und Naturautor aus dem norditalienischen Susatal, zieht für ein Jahr in die Stadt und entdeckt, nach ausgiebigem Fremdeln mit der Hektik, dem Lärm und dem Grau seiner neuen Lebensumgebung, die vielfältigen Ökosysteme und tierlichen Lebensräume inmitten der von Menschenhand geschaffenen Steinlandschaften. Schließlich ist er zum Forscher der Stadtökologie geworden und hat mit „Die verborgene Tierwelt unserer Städte“ einen städtischen Naturführer geschaffen.
hier ein paar Links zu Organisationen, die sich dem Schutz der Leoparden und anderer wilder Katzenarten gewidmet haben:
https://panthera.org/
https://capeleopard.org.za/
https://smallcats.org/
http://www.wild-cat.org/
https://www.wildcatsworld.org/
Fledermäuse lösen sensorische Konflikte und erkennen Täuschungsversuche
Saccopteryx bilineata (c) Michael Stifter
Pressemitteilung des Museums für Naturkunde Berlin:
Würden Sie jemandem helfen, der um Hilfe ruft, wenn diese Person unversehrt
direkt vor Ihnen steht? Wahrscheinlich nicht – und Fledermäuse haben ähnliche
Vorbehalte, wie eine neue Studie in Current Biology zeigt. Forschende vom
Museum für Naturkunde Berlin und der Universität Neapel Federico II zeigen,
dass Fledermäuse visuelle oder geruchliche Eindrücke mit akustischen Signalen
abgleichen, um die Realität einer Situation einzuschätzen.
Forschungsteam analysiert Sedimentschichten in der Karibik – Hurrikan-Häufigkeit nimmt langfristig zu
(Pressemitteilung Universität Göttingen 14.03.2025) Die Anzahl tropischer Stürme und Hurrikane in der südwestlichen Karibik hat in den vergangenen 5700 Jahren kontinuierlich zugenommen – und um ein Vielfaches in den vergangenen Jahrzehnten. Das zeigt eine umfangreiche Rekonstruktion von Seesedimenten im „Great Blue Hole“, einer Unterwasserhöhle vor der Küste von Belize. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Frankfurt und mit Beteiligung der Universität Göttingen konnte dadurch die bislang umfassendste Liste von Sturmereignissen in dem Gebiet erstellen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Science Advances erschienen.
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| Präparatorin Christin Scheinpflug mit dem Präparat der beiden Nebelparder, für das sie mit dem Titel "Best of Europe in Mammals" ausgezeichnet wurde. Copyright: Pablo Castagnola |
Pressemitteilung Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung
Das Ende der Kreidezeit vor 66 Millionen Jahren markierte den dramatischen Untergang der Dinosaurier. Doch unser Verständnis dieses Massenaussterbens wurde bisher stark von Fossilien aus Nordamerika geprägt. Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Verónica Díez Díaz vom Museum für Naturkunde Berlin zeigt nun auf Grundlage zweier neuer Dinosaurierfunde aus Rumänien, wie bedeutend Europas Fossilienfunde für ein umfassenderes Bild dieser Aussterbeperiode sind.