Laufzeit: 5. Dezember 2025 bis 29. November 2026
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Plakatmotiv
KATZEN! ©
MARKK, Design: Rocket & Wink
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Göttlich, dämonisch, politisch
Das Beziehungsfeld zwischen Katze, Weiblichkeit und Macht, das quer durch die Kunst - und Kulturgeschichte reicht und bis heute aktuell ist, führt durch die Ausstellung. Im Alten Ägypten wurde eine Göttin in Katzengestalt als Beschützerin von Müttern verehrt, Sashthi, die hinduistische Göttin der Fruchtbarkeit, reitet auf einer schwarzen Katze, doch dieselbe Verbindung zu Weiblichkeit und Fruchtbarkeit führte im frühneuzei tlichen Europa zur Dämonisierung: Die schwarze Katze wurde zur Hexenbegleiterin stilisi ert. Die ambivalenten Zuschreibungen wirken bis heute nach. Im US -Wahlkampf 2024 wurde das Stereotyp der „childless cat lady" bemüht, um Frauen abzuwerten – woraufhin diese die Katze kurzerhand zu ihrem feministischen Symbol machten. Ähnliche Zuschreibungen und Selbstaneignungen gab es bereits in der Frauenrechtsbewegung um 1900.
In Afrika, Asien und darüber hinaus verkörpern Großkatzen wie Löwe, Leopard und Tiger seit Jahrhunderten Macht, Mut und Stärke. Als Sinnbilder königlicher Autorität und kriegerischer Stärke prägen sie die Vorstellungskraft ganzer Kulturen. In Lateinamerika steht der Jaguar im Mittelpunkt: ein geheimnisvolles und heiliges Wesen, das wie ein Schamane zwischen den Welten wandelt und die Grenzen von Diesseits und Jenseits überbrückt.
Vom Internetphänomen zur politischen Waffe
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Ausstellungsansicht:
KATZEN! im MARKK ©
MARKK, Foto: Paul Schimweg
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Globale Katzenperspektiven
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Kinderschuhe
mit Tigerkopf, China 19. Jh. ©
MARKK, Foto: Paul Schimweg
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Rahmen- und Vermittlungsprogramm
Ein umfangreiches Rahmen - und Vermittlungsprogramm ergänzt die Schau und eine begleitende Publikation behandelt die kulturgeschichtliche Bedeutung der Katze ausschnitthaft und humorvoll, vor allem aber auch unter teils unerwarteten Perspektiven. Die Termine u.a. Führungen und KuratorInnen-Führungen finden Sie im MARKK-Kalender



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