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Freitag, 31. Juli 2026

Katzen! Eine Sonderausstellung im Museum am Rothenbaum (MARKK)

Laufzeit: 5. Dezember 2025 bis 29. November 2026

Plakatmotiv KATZEN!
 © MARKK, Design: Rocket & Wink
Presseinformation (MARKK) Cat Content überflutet die sozialen Medien – aber was steckt eigentlich hinter unserer jahrtausendealten Faszination für die Katze? Die Ausstellung KATZEN! im Hamburger Museum am Rothenbaum (MARKK) folgt dem wohl wandlungsfähigsten Tier der Kulturgeschichte: von der verehrten ägyptischen Göttin Bastet über die Begleiterin verfolgter Hexen bis zum viralen Internet - Star. Dabei zeigt sich: Kaum ein Tier trägt so viele widersprüchliche Attribute wie die Katze . Sie ist niedlich und nützlich, heilig und verrucht, Glücksbringerin und Unglückssymbol zugleich.

Freitag, 10. Juli 2026

„Kult Katze!“

Große Sonderausstellung ab 10. Oktober im Übersee- Museum Bremen

Keyvisual der Ausstellung Kult Katze

Kaum ein Tier fasziniert die Menschheit seit Jahrtausenden so sehr wie die Katze. Verehrt und gefürchtet, mystifiziert und vermenschlicht, wild und zugleich vertraut: Ab dem 10. Oktober 2026 widmet das Übersee-Museum Bremen diesem außergewöhnlichen Tier die große Sonderausstellung „Kult Katze!“. Auf rund 800 Quadratmetern zeigt die Ausstellung bis zum 30. Mai 2027 etwa 300 Exponate aus Asien, Afrika und Amerikas aus vier Jahrtausenden.
Die Ausstellung beleuchtet die kulturgeschichtliche Bedeutung von Großkatzen wie Löwe, Tiger, Leopard und Jaguar ebenso wie die Rolle der Hauskatze als Haustier, Popikone und Internetstar. Zu sehen sind unter anderem Katzenmumien aus dem Alten Ägypten, Leopardenobjekte aus Westafrika, japanische Maneki Neko und moderne Katzen-Memes. „Kult Katze!“ zeigt die Katze zugleich als evolutionäre Meisterin und kulturelle Ikone.

Dienstag, 28. April 2026

Deutsches Schifffahrtsmuseum: Sonderausstellung 2026

Tiere an Bord – Wissen, Ware, Wunder

Aus der Pressemitteilung des DSM: Am 2. Juli 2026 eröffnet die neue Sonderausstellung „Tiere an Bord – Wissen, Ware, Wunder“. Sie erzählt die Geschichten bekannter Hunde, Katzen, Pinguine und Affen, die als Maskottchen Berühmtheit erlangten und unsterblich wurden, und blinden Passagieren wie Schiffsbohrmuscheln und Schwarzen Witwen, die für Schreckmomente sorgten. Übergreifend steht die Frage im Mittelpunkt, wie tierische Spezies mithilfe von Schiffen reisten und bis heute verbreitet werden. In den Monaten nach der Eröffnung folgt ein umfangreiches Programm für Familien und deren Vierbeiner.
Anknüpfend an die Reihe „Lange Nacht“, die bereits zweimal in Folge den Saisonabschluss bildete, lädt das Museum am 14. November ab 18 Uhr zur „Tierisch Langen Nacht“ ein, bei der neben Wissenschaftstalks zur Artenvielfalt auch eine Late Night Show-Einlage von Instant Impro auf dem Programm steht. Die Begrüßung und Einführung übernimmt Prof. Dr. Bernhard Misof vom Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels. Schon jetzt können sich Interessierte für die Veranstaltung anmelden unter veranstaltung@dsm.museum. Tickets kosten 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Meine LeserInnen werden sich kaum wundern, dass ich den Besuch dieser Ausstellung hier schon einmal empfehle, schließlich gibt es zwischen dem Ausstellungsthema und meinen Arbeitsschwerpunkten und Publikationen erhebliche Gemeinsamkeiten.

Mehr zur Ausstellung auf Kulturstrom: Pfoten, Federn, Fell










Mittwoch, 13. März 2024

IndustrieInsekten - In einem unbekannten Land

Ausstellung im LWL-Museum Textilwerk Bocholt vom 17.3. - 3.11.2024

Am Ufer der Aa in Bocholt entdeckte Naturfotograf Klaus Rieboldt die Larvenhaut einer blaugrünen Mosaikjunger. Die Aufnahme mit dem Spinnereigebäude im Hintergrund ist das Titelmotiv der Ausstellung "IndustrieInsekten" im Textilwerk, die am Sonntag eröffnet.
Foto: LWL / Klaus Rieboldt
  
 

Presseinformation lwl. Schillernde Farben, fremdartige Gestalten, erstaunliche Fähigkeiten: Insekten sind faszinierend. Weltweit gibt es über eine Million bekannte Arten. Doch die Bestände schwinden. In Deutschland steht von 33.000 Arten inzwischen jede zweite auf der "Roten Liste". Die Fotografin Ute Matzkows und der Fotograf Klaus Rieboldt haben Insekten auf den Arealen der acht LWL-Museen für Industriekultur aufgespürt.

Freitag, 22. Oktober 2021

Ausstellung "Hidden Costs" auf der Zeche Zollern

Dortmund (lwl). Ab Samstag (23.10.) zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in seinem Dortmunder Industriemuseum Zeche Zollern in der Ausstellung "Hidden Costs. Ewigkeitslasten" Fotografien des US-amerikanischen Fotografen und Künstlers J Henry Fair.

Blick in die Ausstellung "Hidden Costs" im Keller der Maschinehalle. Foto: LWL/Gehrmann


Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Industriezeitalters auf die Umwelt. Großflächige Luftaufnahmen von verwundeten Landschaften aus aller Welt mit Schwerpunkten in den USA und Deutschland zeigen eindrucksvoll die "versteckten Kosten" von Privatisierung und Ausbeutung.

Das Bild "Flare Water Logo" zeigt das Abfackeln von gefährlichem Gas im Golf von Mexiko. Foto: J Henry Fair 2010


Die auf den ersten Blick ästhetisch wirkenden Motive appellieren auf den zweiten Blick an den Verstand. Fair geht es um unveräußerliche Werte, die allen gehören, doch zunehmend im Interesse der Industrie ausgebeutet werden: Luft, Wasser, Boden, Natur. Als Künstler setzt er nicht auf die Überzeugungskraft der bekannten Fakten und Statistiken, sondern allein auf die Sprache der Bilder. Im Keller der Maschinenhalle der Zeche Zollern entfalten sie in industrieller Atmosphäre ihre eigene Wirkung und machen deutlich: Es sind unsere Haltung und unser Handeln, die darüber bestimmen, wie der "Blaue Planet" mit den Ewigkeitslasten fertig wird.

Zu sehen ist die Ausstellung bis April 2022, für den Besuch muss nur der reguläre Museumseintritt bezahlt werden (Erwachsene 5 Euro, Kinder und Jugendliche frei).