Donnerstag, 30. Juni 2016

Neulich bei Luchsens

Längst ist der Tierpark Sababurg kein wirklicher Geheimtipp mehr. Er zieht rund ums Jahr zahlreiche Besucher an und bietet wirklich spannende Infoprogramme, Veranstaltungen, Führungen und vieles mehr. Gelegentlich überkommt den aufmerksamen Besucher jedoch das Gefühl, dass der einen oder anderen Tierart die Aufmerksamkeit des Publikums nicht gerade guttut. Trotz großzügiger Gehege und dem - im Vergleich zu anderen regionalen Tierparks - erkennbaren Bemühen der artgerechten Haltung, scheint auch im Tierpark Sababurg der Konflikt zwischen Tier- und Artenschutz und der Notwendigkeit, dem Publikum Attraktionen zu bieten, nicht immer zugunsten der Tiere auszufallen. Unser Besuch bei den Luchsen beispielsweise hat neben der Begeisterung für diese wundervollen Katzenwesen auch ein wenig Wehmut hinterlassen.

Wie dem auch sei, eindrucksvoll sind pinselohrigen Samtpfoten allemal, wenn sie auch leider schrecklich gelangweilt wirken. Immerhin, einem von ihnen habe ich vertrauensvoll zugeblinzelt - und er hat diesen Gruß freundlich erwidert.

Dieser schöne Kerl wartet im sicheren Drahtgang auf die "Schaufütterung". Er weiß, dass die kreischenden Kinder und die Erwachsenen ihm hier genausowenig anhaben können, wie die aufdringlichen Kameraobjektive. Ich habe mich blinzelnd für das Foto bedankt, er hat den Gruß freundlich erwidert.
Ein wenig unschlüssig, ob er sich im hinteren Teil des Geheges vor den Zuschauern verstecken oder hier auf die Fütterung warten soll.
Einer der Gehegekumpels des eigentlich einzelgängerischen Katzentieres hat es sich im mächtigen Baum gemütlich gemacht.
Der bietet zahlreiche Verstecke und Beobachtungsposten

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